Wendepunkt
"Die Liebe, später" ist nicht der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen, beziehungsweise gehört habe. Das Cover ist im Stil eines Gemäldes in recht intensiven Farben gehalten und lässt klar erahnen, dass eine weibliche Hauptperson, die dem Teenageralter schon etwas länger entwachsen ist, im Mittelpunkt der Handlung steht.
Die Radio-Journalistin Kora ist seit über 20 Jahren mit dem Biologen Anselm verheiratet, den sie kennenlernte, als sie um die 40 war und gerade ein traumatisches Beziehungsende hinter sich hatte. Kinder haben die beiden keine und ihre Ehe war eine Wochenend-Beziegung, da Anselm unter der Woche in Berlin arbeitete und Kora in Köln. Nun hat Kora eine aufwendige Herz-OP hinter sich, ihr Arbeitgeber möchte sie aufs Abstellgleis schieben und Anselm geht in Rente und möchte im Garten des gemeinsamen Hauses einen Schwimmteich anlegen.
Kora ist mit all dem überfordert und weiß nicht, ob sie sich ihr weiteres Leben nicht anders vorstellt. Zunächst flüchtet sie sich in ein neues "Projekt", indem sie einen Bekannten bei der Suche nach seiner verschollenen Partnerin unterstützt, stößt aber auch dabei auf Punkte, die sie zum Nachdenken über ihr eigenes Leben anregen. Sie fängt an, mit bisher nicht richtig aufgearbeiteten Ereignissen aus ihrer Vergangenheit abzuschließen, was aber wiederum die Distanz zwischen ihr und Anselm zunächst vergrößert.
Die Autorin erzählt die Geschichte sehr feinfühlig, sodass ich mich gut in Kora hineinversetzen konnte, auch wenn sie doch einige Jahre älter ist, als ich selbst. Dazu beigetragen haben auch die verschiedenen Zeitebenen, immer wieder gab es Rückblicke in Koras Kindheit, Studienzeit und allgemein die Phasen, bevor sie Anselm kannte. So erfuhr man nach und nach mehr darüber, warum Kora nun mit allem hadert und was sie geprägt hat. Die Sprecherin des Hörbuchs war passend zu dieser Geschichte gewählt und man konnte ihr gut zuhören und folgen.
Die Radio-Journalistin Kora ist seit über 20 Jahren mit dem Biologen Anselm verheiratet, den sie kennenlernte, als sie um die 40 war und gerade ein traumatisches Beziehungsende hinter sich hatte. Kinder haben die beiden keine und ihre Ehe war eine Wochenend-Beziegung, da Anselm unter der Woche in Berlin arbeitete und Kora in Köln. Nun hat Kora eine aufwendige Herz-OP hinter sich, ihr Arbeitgeber möchte sie aufs Abstellgleis schieben und Anselm geht in Rente und möchte im Garten des gemeinsamen Hauses einen Schwimmteich anlegen.
Kora ist mit all dem überfordert und weiß nicht, ob sie sich ihr weiteres Leben nicht anders vorstellt. Zunächst flüchtet sie sich in ein neues "Projekt", indem sie einen Bekannten bei der Suche nach seiner verschollenen Partnerin unterstützt, stößt aber auch dabei auf Punkte, die sie zum Nachdenken über ihr eigenes Leben anregen. Sie fängt an, mit bisher nicht richtig aufgearbeiteten Ereignissen aus ihrer Vergangenheit abzuschließen, was aber wiederum die Distanz zwischen ihr und Anselm zunächst vergrößert.
Die Autorin erzählt die Geschichte sehr feinfühlig, sodass ich mich gut in Kora hineinversetzen konnte, auch wenn sie doch einige Jahre älter ist, als ich selbst. Dazu beigetragen haben auch die verschiedenen Zeitebenen, immer wieder gab es Rückblicke in Koras Kindheit, Studienzeit und allgemein die Phasen, bevor sie Anselm kannte. So erfuhr man nach und nach mehr darüber, warum Kora nun mit allem hadert und was sie geprägt hat. Die Sprecherin des Hörbuchs war passend zu dieser Geschichte gewählt und man konnte ihr gut zuhören und folgen.