ein nettes Buch für zwischendurch
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, bis auf die nervige Protagonistin Tess, die mir bis zum Schluss eher unsympathisch geblieben ist, weil sie sich sehr dümmlich in ihrem Alltag verhält, obwohl sie ziemlich intelligent ist und einen sehr analytischen Beruf ausübt, in dem sie auch erfolgreich ist. Normale Alltagsdinge wie Spiegeleier braten oder eine Wand streichen kann sie nur mit Hilfe von Youtube Videos. Außerdem ist sie echt anstrengend, weil sie sich einbildet, Unterleibskrebs im Endstadium zu haben und bald sterben zu müssen (das erwähnt sie auch ständig und das nervt echt, es ständig lesen zu müssen), obwohl sich bei einer Ausschabung herausstellt, daß sie nur etwas Gewebe im Bauchraum hat. Mit ihrem Gejammer und ihrer dümmlichen Art wickelt sie die gesamte Familie und die Freunde des Mannes, den sie nett findet, um den Finger und kommt dann schließlich mit ihm zusammen. So kann es gehen... War jedenfalls gut und schnell zu lesen und eine angenehme leichte und oberflächliche Lektüre für zwischendurch. Bis auf diese Jammerei fand ich den Roman auch gut. Am sympathischsten finde ich Fran und Gregg. Hätte mich gefreut, wenn die beiden zusammengekommen wären und nicht Tess mit Gregg.