Lakeland zum Zweiten

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isa21 Avatar

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Tess lebt für ihren Job als Investmentbankerin. Nun muss sie aus Gesundheitsgründen kürzer treten und beschließt eine Wanderung auf den Pennine Way zu unternehmen. Als sie einer verunglückten Wanderin hilft, nutzt sie die Chance mit der Bergwacht ins Tal zu kommen und lernt dabei Gregg kennen. Im Tal findet sie auf der Farm von Fran, Greggs Nachbarin, eine Unterkunft.
Die Charaktere sind lebendig und warmherzig, mit ihren Ecken und Kanten, skizziert. Die, zum Teil nachvollziehbare, Handlung thematisiert vor allem die Entwicklung Tess‘ vom Großstadtmenschen zu jemanden, der die ländliche Idylle genießen kann. Allerdings ist es für mich nicht sehr plausibel, wie Tess sich von Anfang an in das Farmleben einbringt. Es gibt einige interessante Ereignisse und damit verbunden einen gewissen Spannungsbogen bis zum Schluss. Der flüssige und bildreiche Schreibstil liest sich angenehm und es gibt öfter Stellen zum Schmunzeln, aber auch zum Mitfiebern.
Dieser Band kann eigenständig gelesen werden, aber ich finde es angenehm, dass ich den ersten Band kannte, da einige Protagonisten einen erneuten Auftritt haben.
Für mich ist das ein Wohlfühlroman für zwischendurch.