Nicht greifbar
Karine Tuils Roman bietet ohne Frage einen irgendwie spannend und scharfen Blick hinter die Kulissen der Macht und den Glamour von Cannes. Das Cover spiegelt diese kühle Eleganz der Medienwelt perfekt wider.
Allerdings war das Leseerlebnis für mich eher unterkühlt. Der Protagonist blieb für mich bis zum Ende merkwürdig unnahbar und wenig greifbar. Es fiel mir schwer, eine Verbindung zu ihm aufzubauen oder sein Handeln emotional nachzuvollziehen. Diese mangelnde Sympathie und Distanz führten dazu, dass mich sein Schicksal leider nicht so packen konnte, wie ich es mir bei diesem spannenden Thema erhofft hatte.
Allerdings war das Leseerlebnis für mich eher unterkühlt. Der Protagonist blieb für mich bis zum Ende merkwürdig unnahbar und wenig greifbar. Es fiel mir schwer, eine Verbindung zu ihm aufzubauen oder sein Handeln emotional nachzuvollziehen. Diese mangelnde Sympathie und Distanz führten dazu, dass mich sein Schicksal leider nicht so packen konnte, wie ich es mir bei diesem spannenden Thema erhofft hatte.