Zwischen Macht, Medien und emotionaler Leere
„Die Liebeshungrigen“ von Katherine Tuil startet intensiv und gesellschaftskritisch. Im Mittelpunkt steht ein ehemaliger Präsident, dessen Leben nach dem Machtverlust ins Wanken gerät. Die Sprache ist dicht, reflektierend und eher kühl, was gut zur Thematik rund um Öffentlichkeit, Image und Beziehungen passt. Ein anspruchsvoller Roman, der weniger durch Spannung, sondern durch seine kluge Beobachtung der Medienwelt überzeugt. Eine spannender Einblick in den neuen Roman von Katherine Tuil.