Absolut faszinierend!
Dan Lehmann steht im Mittelpunkt der absolut faszinierenden Geschichte: Eine Amtszeit lang war er der mächtigste Mann Frankreichs, ein Linkspolitiker jüdischer Herkunft. Die Wiederwahl hat er nicht geschafft und nun, ein Jahr später, schleppt er sich durch seine ereignislosen Tage. Verheiratet in 2. Ehe mit der schönen Schauspielerin Hilde Müller und spät nochmal Vater geworden, kümmert er sich hauptsächlich um die gemeinsame Tochter, während die Karriere seiner Frau nun nochmal Fahrt aufnimmt und ihr Film sogar in Cannes als Preisträger gehandelt wird. Seine Exfrau hat die Buchvorlage zu dem Film geschrieben.
Die Geschichte dreht sich vor allem um Dan und sein Umfeld - seine Exfrau und die drei gemeinsamen erwachsenen Kinder, seine aktuelle Ehefrau, seine kleine Tochter, ehemalige Weggefährten, die ihm noch treu zur Seite stehen.
Während Dan eindeutig kein Sympathieträger ist - er suhlt sich im Selbstmitleid, fährt seine aktuelle Ehe vor die Wand und vermisst sein altes Leben in jeder Hinsicht - sind die Nebenfiguren, allen voran die Exfrau Marianne - sehr viel sympathischer und vor allem allesamt sehr interessant.
Es geht auch um feministische Themen, und zwar sehr oft - eine große Stärke des Buches! Am Stil hat mich vor allem begeistert, dass es Zwischenkapitel gibt, die mit M überschrieben sind und anders als der Rest des Romans in Ich-Form aus Sicht Mariannes geschrieben sind. Diese ist eine wahnsinnig tolle Figur - reflektiv, intelligent und zutiefst empathisch.
Die Geschichte hat mich wie ein Sog in den Bann gezogen und ich konnte nicht aufhören zu lesen! Eine klare und eindeutige Leseempfehlung von mir!
Die Geschichte dreht sich vor allem um Dan und sein Umfeld - seine Exfrau und die drei gemeinsamen erwachsenen Kinder, seine aktuelle Ehefrau, seine kleine Tochter, ehemalige Weggefährten, die ihm noch treu zur Seite stehen.
Während Dan eindeutig kein Sympathieträger ist - er suhlt sich im Selbstmitleid, fährt seine aktuelle Ehe vor die Wand und vermisst sein altes Leben in jeder Hinsicht - sind die Nebenfiguren, allen voran die Exfrau Marianne - sehr viel sympathischer und vor allem allesamt sehr interessant.
Es geht auch um feministische Themen, und zwar sehr oft - eine große Stärke des Buches! Am Stil hat mich vor allem begeistert, dass es Zwischenkapitel gibt, die mit M überschrieben sind und anders als der Rest des Romans in Ich-Form aus Sicht Mariannes geschrieben sind. Diese ist eine wahnsinnig tolle Figur - reflektiv, intelligent und zutiefst empathisch.
Die Geschichte hat mich wie ein Sog in den Bann gezogen und ich konnte nicht aufhören zu lesen! Eine klare und eindeutige Leseempfehlung von mir!