alles eine Bühne
Ein Ex-Präsident, ein ehrgeiziger Regisseur, eine Ex-Frau und eine zukünftige Ex-Frau, Feminismus, Politik, Me too, Alkoholismus, Filmgeschäft...
Keiner der Protagonisten ist sympathisch, beschrieben wird eine ziemlich fremde Welt, tauschen möchte man mit wirklich niemandem.
Es wird viel diskutiert, viel nachgedacht und reflektiert und auch wenn dies alles ziemlich intelligent und eloquent geschieht so hatte ich beim Lesen nie den Eindruck von echten Menschen, echter Rede. Mehr viele verschiedene Essays in Belletristik verpackt.
Wie passend, heute beginnen die Filmfestspiele in Cannes und dieser Roman kulminiert ebendort. Als "Normalmensch" fand ich es sehr interessant Einblicke in den französischen Politzirkus und in die Welt der vermeintlich Reichen und Schönen zu erhalten.
Man kann sich gut vorstellen, dass all das beschriebene auch exakt so passieren könnte und vielleicht auch passiert ist. Ob von alldem jedoch ein Mehrwert für mich hängenbleiben wird da bin ich mir nicht sicher.
Keiner der Protagonisten ist sympathisch, beschrieben wird eine ziemlich fremde Welt, tauschen möchte man mit wirklich niemandem.
Es wird viel diskutiert, viel nachgedacht und reflektiert und auch wenn dies alles ziemlich intelligent und eloquent geschieht so hatte ich beim Lesen nie den Eindruck von echten Menschen, echter Rede. Mehr viele verschiedene Essays in Belletristik verpackt.
Wie passend, heute beginnen die Filmfestspiele in Cannes und dieser Roman kulminiert ebendort. Als "Normalmensch" fand ich es sehr interessant Einblicke in den französischen Politzirkus und in die Welt der vermeintlich Reichen und Schönen zu erhalten.
Man kann sich gut vorstellen, dass all das beschriebene auch exakt so passieren könnte und vielleicht auch passiert ist. Ob von alldem jedoch ein Mehrwert für mich hängenbleiben wird da bin ich mir nicht sicher.