Beziehung als Versuchsanordnung
Ich habe "Die Liebeshunrigen" von Karine Tuil als interessanten, aber (für mich) nicht ganz durchgehend überzeugenden Roman gelesen.
Die Ausgangsidee rund um Beziehungen, Macht und emotionale Abhängigkeiten ist stark, und Tuil trifft immer wieder präzise Beobachtungen über moderne Partnerschaften ins Schwarze. Gleichzeitig jedoch bleiben mir die Figuren oft auf Distanz, ihre Entscheidungen wirken mitunter eher konstruiert als wirklich greifbar. Sie wirken auf mich nicht nahbar.
Die Handlung entwickelt sich eher ruhig und setzt stark auf Analyse statt auf erzählerische Dynamik, was stellenweise etwas zäh wirkt. Einige Entwicklungen sind zudem vorhersehbar und verlieren dadurch an Wirkung.
Insgesamt eine kluge, thematisch spannende Lektüre, die mich gedanklich abgeholt hat, emotional aber nicht ganz erreichen konnte.
Die Ausgangsidee rund um Beziehungen, Macht und emotionale Abhängigkeiten ist stark, und Tuil trifft immer wieder präzise Beobachtungen über moderne Partnerschaften ins Schwarze. Gleichzeitig jedoch bleiben mir die Figuren oft auf Distanz, ihre Entscheidungen wirken mitunter eher konstruiert als wirklich greifbar. Sie wirken auf mich nicht nahbar.
Die Handlung entwickelt sich eher ruhig und setzt stark auf Analyse statt auf erzählerische Dynamik, was stellenweise etwas zäh wirkt. Einige Entwicklungen sind zudem vorhersehbar und verlieren dadurch an Wirkung.
Insgesamt eine kluge, thematisch spannende Lektüre, die mich gedanklich abgeholt hat, emotional aber nicht ganz erreichen konnte.