Die Liebeshungrigen leiden vor allem an Rollenbildern
Die Liebeshungrigen handelt vor allem von einem: vom Leiden seiner Protagonistinnen und Protagonisten. Seit einigen Wochen „kämpfe“ ich mich nun schon durch dieses Buch, und leider finde ich es inhaltlich eher langweilig. Es ist nicht so, dass ich mit dem Schreibstil oder dem Thema selbst nichts anfangen kann, allerdings begleitet mich von Anfang an das Gefühl, dass hier verschiedene Klischees abgearbeitet werden: der alte, mächtige Mann mit narzisstischen Zügen, die verlassene Ehefrau, die nun nach ihrem Platz in der Gesellschaft sucht und mit dem Altern kämpft, sowie die neue, junge Ehefrau, die die Schattenseiten des Trophy-Wife-Daseins nach und nach erkennt.
Trotz dieser eher generischen Storylines rund um die drei Protagonist:innen möchte ich das Buch eigentlich mögen. Irgendetwas daran interessiert mich dann doch – vor allem die Frage, ob und wie die drei ihren jeweiligen Rollenbildern und Abhängigkeiten entkommen können. Trotzdem habe ich das Gefühl, mich an diesem Buch noch einige Wochen abarbeiten zu müssen...
Trotz dieser eher generischen Storylines rund um die drei Protagonist:innen möchte ich das Buch eigentlich mögen. Irgendetwas daran interessiert mich dann doch – vor allem die Frage, ob und wie die drei ihren jeweiligen Rollenbildern und Abhängigkeiten entkommen können. Trotzdem habe ich das Gefühl, mich an diesem Buch noch einige Wochen abarbeiten zu müssen...