Differenzierte Perspektive auf Menschen in der Öffentlichkeit
Ein scharfer, vielschichtiger Roman über Macht, Öffentlichkeit und emotionale Abhängigkeiten! Im Zentrum stehen Menschen aus Politik und Kulturbetrieb, die nach Anerkennung, Liebe und Sichtbarkeit suchen und dabei zunehmend an ihren Rollenbildern zerbrechen. Besonders spannend ist, wie gezeigt wird, dass Beziehungen nie losgelöst von gesellschaftlichen Machtverhältnissen existieren.
Aus feministischer Perspektive beeindruckt vor allem Hilda: Während ihr Ehemann nach dem Verlust seiner politischen Macht abstürzt, wird sie plötzlich wieder sichtbar und erfolgreich; allerdings um den Preis permanenter öffentlicher Bewertung. Der Roman macht deutlich, wie weiblicher Erfolg weiterhin an Jugend, Attraktivität und mediale Verwertbarkeit gekoppelt wird, während männliche Macht auch im Scheitern gesellschaftlich anders gelesen wird.
Aus feministischer Perspektive beeindruckt vor allem Hilda: Während ihr Ehemann nach dem Verlust seiner politischen Macht abstürzt, wird sie plötzlich wieder sichtbar und erfolgreich; allerdings um den Preis permanenter öffentlicher Bewertung. Der Roman macht deutlich, wie weiblicher Erfolg weiterhin an Jugend, Attraktivität und mediale Verwertbarkeit gekoppelt wird, während männliche Macht auch im Scheitern gesellschaftlich anders gelesen wird.