Film ab

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Das Buch erzählt von Liebe, Begehren, Eifersucht, Macht und den dunklen Seiten der Filmwelt. Vor der Kulisse der Filmfestspiele in Cannes zeigt der Roman, wie eng Erfolg, Abhängigkeit und persönliche Beziehungen miteinander verbunden sind. Mit scharfem Blick werden die Mechanismen von Macht, öffentlicher Inszenierung und gesellschaftlichen Abhängigkeiten seziert. Besonders interessant ist, wie die Machtverhältnisse in der Filmbranche beschrieben werden. Einflussreiche Menschen entscheiden über Karrieren, während andere ihre Grenzen überschreiten lassen oder zum Schweigen gebracht werden. Die Figuren wirken dabei glaubwürdig und vielschichtig. Erschreckend fand ich auch, in welche Lage Frauen dabei gedrängt werden und was sie ihren Körpern antun, um für das Filmgeschäft attraktiv zu bleiben. Gerade die Beschreibungen alter weißter Männer, die ihre Macht missbrauchen und über den Dingen zu sehen glauben, hat in mir Unruhe ausgelöst. Gerade heute ist das Buch besonders aktuell. Die Berichte über sexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch in der Filmbranche zeigen, dass die Themen des Romans noch immer eine große Rolle spielen. Dadurch wirkt die Geschichte besonders nah an der Realität.