Macht oder Liebe?
Karina Tuil entführt uns mit ihrem Roman „Die Liebeshungrigen“ in ein Welt aus Macht und Glamour. Die Autorin lässt offen, ob es sich bei ihren Protagonisten Dan Lehmann und Hilda Müller um Nikolas Sarkozy und Carla Bruni handelt.
Es wird die Geschichte des französischen Präsidenten Dan Lehmann erzählt. Neben seinem politischen Werdegang werden seine Familie, seine Frauen, seine eigene Entwicklung sowie seine engsten Berater beleuchtet. Allein diese Tatsache bedeutet für mich, dass der Roman nicht immer leicht zu lesen ist. Dan Lehmann denkt als Präsident immer im Mittelpunkt zu stehen, aber diese Wichtigkeit nimmt ihm die Autorin und stellt auch andere Figuren in den Mittelpunkt. Das gelingt ihr allein schon dadurch, dass sie aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. So erfährt der Leser, was Dan, Hilda oder Dans erste Frau Marianne denken.
Als weiteres Stilmittel setzt Tuil unterschiedliche Schriftformate ein. Dabei wählt sie kursiv immer für die Abschnitte in denen Dan sich dem Alkohol ergibt und fett gedruckt sind die Gedanken, die Dan dem Diktafon anvertraut.
Als seine Macht als Staatspräsident endet, endet auch seine Macht über die Liebe zu Hilda. Hilda dagegen erlebt als Schauspielerin, welche Macht ein Regisseur hat. Erst sehr spät erkennt sie, dass sie als weibliche Schauspielerin vor Übergriffen des Regisseurs ausgesetzt ist. Gemeinsam mit Marianne und der Unterstützung Dans wehrt sie sich dagegen.
Anfangs fand ich das Buch interessant, aber nicht spannend und habe es oft zur Seite gelegt. Es wurde aber immer fesselnder, dennoch musste ich es auch dann immer wieder das Lesen unterbrechen, da die Handlung immer düsterer wurde. Am Ende gibt es aber doch erste Hoffnungsschimmer, dass Frauen anfangen und sich gegen solche Machtmänner wehren.
Es wird die Geschichte des französischen Präsidenten Dan Lehmann erzählt. Neben seinem politischen Werdegang werden seine Familie, seine Frauen, seine eigene Entwicklung sowie seine engsten Berater beleuchtet. Allein diese Tatsache bedeutet für mich, dass der Roman nicht immer leicht zu lesen ist. Dan Lehmann denkt als Präsident immer im Mittelpunkt zu stehen, aber diese Wichtigkeit nimmt ihm die Autorin und stellt auch andere Figuren in den Mittelpunkt. Das gelingt ihr allein schon dadurch, dass sie aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. So erfährt der Leser, was Dan, Hilda oder Dans erste Frau Marianne denken.
Als weiteres Stilmittel setzt Tuil unterschiedliche Schriftformate ein. Dabei wählt sie kursiv immer für die Abschnitte in denen Dan sich dem Alkohol ergibt und fett gedruckt sind die Gedanken, die Dan dem Diktafon anvertraut.
Als seine Macht als Staatspräsident endet, endet auch seine Macht über die Liebe zu Hilda. Hilda dagegen erlebt als Schauspielerin, welche Macht ein Regisseur hat. Erst sehr spät erkennt sie, dass sie als weibliche Schauspielerin vor Übergriffen des Regisseurs ausgesetzt ist. Gemeinsam mit Marianne und der Unterstützung Dans wehrt sie sich dagegen.
Anfangs fand ich das Buch interessant, aber nicht spannend und habe es oft zur Seite gelegt. Es wurde aber immer fesselnder, dennoch musste ich es auch dann immer wieder das Lesen unterbrechen, da die Handlung immer düsterer wurde. Am Ende gibt es aber doch erste Hoffnungsschimmer, dass Frauen anfangen und sich gegen solche Machtmänner wehren.