Machtspiele
In dem Buch von Karine Tuil begegnet man Wahrheiten, die sonst nur im tiefsten Inneren eines Menschen verborgen bleiben, sie werden versteckt hinter "modernem Denken", freigelassen würden sie weh tun.
Noch mehr aber, begegnet man Sätzen, die wie Maximen daherkommen, die den Anschein der Allgemeingültigkeit erwecken,kategorische Attitüden, die der Leser glauben kann, oder auch nicht.
Einige wenige Beispiele: "Den Sex, den du während deiner politischen Karriere hast, ist nicht zu überbieten." "Angst ist erregend." "Politiker sind entweder depressiv oder alkoholabhängig."
Und es geht immer wieder um Sex, nicht um Liebe wie der Titel implizieren könnte.
Ein französischer Präsident von 64 Jahre wird nach fünf Jahren Regierungszeit nicht wieder gewählt, Dieser Verlust der Macht beherrscht sein Leben, die entstandene Leere kann er nur mit Alkohol füllen. "Er glaubt an die kathartische Mach des Alkohols; Alkohol erhebt und errettet. Er verfremdet die Realität, verleiht ihr mehr Glanz - er macht sie erträglich."
"Lieben bedeutet, die eigene Zerstörung heraufzubeschwören." "jede Bindung führt zu Verlust." "Zu lieben, bedeutet, jemandem eine Waffe zu geben und ihm zu erlauben, auf uns zu feuern."
Diese Erkenntnisse hat Marianne, die erste Frau des Präsidenten gewonnen, nachdem er sie nach langjähriger Ehe für eine jüngere Schauspielerin verlassen hat.
Und es geht in diesem Buch neben politischer Macht, sexueller Macht noch um Gewalt gegen Frauen.
Am Ende gewinnt Lehmann, der Politiker noch folgende Einsicht:
"Jeder Politiker weiß, dass es sein Schicksal ist zu verschwinden. Manchmal, mit ein bisschen Glück, hinterlässt er eine Spur in der Geschichte. Meistens wird er vergessen."
Karin Tuil hat ein Buch mit zweifelhaften Wahrheiten geschrieben, es fehlt an Tiefe um ein wirklich gutes Buch zu sein. Trotzdem ist es spannend und unterhaltsam, aber nicht mehr.
Noch mehr aber, begegnet man Sätzen, die wie Maximen daherkommen, die den Anschein der Allgemeingültigkeit erwecken,kategorische Attitüden, die der Leser glauben kann, oder auch nicht.
Einige wenige Beispiele: "Den Sex, den du während deiner politischen Karriere hast, ist nicht zu überbieten." "Angst ist erregend." "Politiker sind entweder depressiv oder alkoholabhängig."
Und es geht immer wieder um Sex, nicht um Liebe wie der Titel implizieren könnte.
Ein französischer Präsident von 64 Jahre wird nach fünf Jahren Regierungszeit nicht wieder gewählt, Dieser Verlust der Macht beherrscht sein Leben, die entstandene Leere kann er nur mit Alkohol füllen. "Er glaubt an die kathartische Mach des Alkohols; Alkohol erhebt und errettet. Er verfremdet die Realität, verleiht ihr mehr Glanz - er macht sie erträglich."
"Lieben bedeutet, die eigene Zerstörung heraufzubeschwören." "jede Bindung führt zu Verlust." "Zu lieben, bedeutet, jemandem eine Waffe zu geben und ihm zu erlauben, auf uns zu feuern."
Diese Erkenntnisse hat Marianne, die erste Frau des Präsidenten gewonnen, nachdem er sie nach langjähriger Ehe für eine jüngere Schauspielerin verlassen hat.
Und es geht in diesem Buch neben politischer Macht, sexueller Macht noch um Gewalt gegen Frauen.
Am Ende gewinnt Lehmann, der Politiker noch folgende Einsicht:
"Jeder Politiker weiß, dass es sein Schicksal ist zu verschwinden. Manchmal, mit ein bisschen Glück, hinterlässt er eine Spur in der Geschichte. Meistens wird er vergessen."
Karin Tuil hat ein Buch mit zweifelhaften Wahrheiten geschrieben, es fehlt an Tiefe um ein wirklich gutes Buch zu sein. Trotzdem ist es spannend und unterhaltsam, aber nicht mehr.