Zwischen Macht und Ruhm
„Die Liebeshungrigen“ von Karine Tuil hat mich ehrlich gesagt ziemlich zwiegespalten zurückgelassen. Das Buch behandelt zwar spannende Themen wie Beziehungen, Macht, Einsamkeit und gesellschaftlichen Druck, aber so richtig gepackt hat es mich leider nicht. Der Schreibstil ist stellenweise echt stark und man bekommt ein gutes Gefühl für die Charaktere. Auf der anderen Seite war mir vieles aber auch zu kühl und distanziert erzählt. Ich hatte oft das Gefühl eher von außen auf die Figuren zu schauen statt wirklich mit ihnen mitzufühlen.
Manche Dialoge kamen mir außerdem unnötig verkopft vor und einige Passagen haben sich elendig gezogen, was jetzt nicht wirklich für ein 100%iges Leseerlebnis gesorgt hat.
Was ich dem Buch aber lassen muss ist, dass es definitiv zum Nachdenken anregt und irgendwie im Kopf hängenbleibt. Wer tiefgründige, psychologische Literatur mag und kein Problem mit unsympathischen Figuren hat, könnte hier deutlich mehr rausziehen als ich. Für mich persönlich war es interessant, aber emotional einfach zu distanziert, um wirklich Begeisterung auszulösen.
Manche Dialoge kamen mir außerdem unnötig verkopft vor und einige Passagen haben sich elendig gezogen, was jetzt nicht wirklich für ein 100%iges Leseerlebnis gesorgt hat.
Was ich dem Buch aber lassen muss ist, dass es definitiv zum Nachdenken anregt und irgendwie im Kopf hängenbleibt. Wer tiefgründige, psychologische Literatur mag und kein Problem mit unsympathischen Figuren hat, könnte hier deutlich mehr rausziehen als ich. Für mich persönlich war es interessant, aber emotional einfach zu distanziert, um wirklich Begeisterung auszulösen.