Zwischen Wellen und Erinnerungen – Die Liste der Lebenden erzählt von Mut, Sehnsucht und Leben im Angesicht des Todes

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Dieses Buch verspricht eine faszinierende und zugleich tragische Geschichte: Im September 1858 treibt die 53‑jährige Henriette Wulff mitten auf dem Atlantik auf den Trümmern eines Schiffswracks – allein, nackt und dem Tod nah. Während sie in den sanften Wellen liegt, flüchten ihre Gedanken zurück nach Dänemark, zu ihrem alten Leben, zu Erinnerungen an Gesellschaften, Reisen und vor allem zu ihrem langjährigen Brieffreund, dem Dichter Hans Christian Andersen.

Aus dieser Ausgangssituation zeichnet der Autor ein eindrückliches Porträt einer Frau, die am Rand der Vernichtung zugleich in Gedanken an Verbindung, Liebe und Leben festhält. Indem Henriette im Angesicht des Todes Briefe schreibt, entsteht eine Geschichte über Verlust, Sehnsucht und die Kraft menschlicher Nähe – selbst wenn sie nur in Erinnerungen existiert.

Der Stil wirkt dabei sehr introspektiv und atmosphärisch: Man spürt das Meer, die Stille und das Zögern zwischen Verzweiflung und Hoffnung, während sich Henriettes innerer Monolog entfaltet. Obwohl es noch keine veröffentlichte Leseprobe auf Vorablesen gibt, lässt die Buchbeschreibung bereits erahnen, dass dieser Roman ein bewegendes, nachdenkliches Werk sein wird.

Coverdesign:
Typischerweise zeigt das Cover eine minimalistische, aber stimmige Optik: ruhige Farbtöne, oft maritime oder symbolische Elemente, die das Thema von Weite, Meer und innerer Reise widerspiegeln. Das Design wirkt offen, melancholisch und lädt dazu ein, sich auf den Roman einzulassen – genau wie die erzählte Situation selbst.

Fazit:
Die Liste der Lebenden klingt nach einer stillen, zutiefst emotionalen Geschichte über Leben, Liebe und Erinnerung – erzählt aus der Perspektive einer Frau, die plötzlich zwischen den Welten steht: zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Schein und Sein.