Titanic anders
Stefan Kutzenbergers Roman „Die Liste der Lebenden“ ist kein Buch, das man einfach mal so zwischendurch lesen kann. Es ist sehr einfühlsam, liebevoll und spannend geschrieben. Das von ChatGPT gestaltete Cover passt zum Inhalt, ich hoffe der Autor hat es nur für das Cover genutzt.
Kutzenberger berichtet über die Beziehung von Henriette Wulff und Hans Christian Andersen. Beide kennen sich seit etwa 40 Jahren. Beide sehen ihre Beziehung sehr freundschaftlich, aber keiner traut sich, diese Beziehung als Liebesbeziehung anzuerkennen.
Die Handlung spielt im September 1858 und erzählt von der größten Schiffskatastrophe des 19. Jahrhunderts. Henriette wollte mit der „Austria“ nach New York auswandern. Leider bricht an Bord ein Brand aus und Henriette befindet sich plötzlich im Ozean und weiß nicht, ob sie sterben muss. In dieser Situation verfasst sie Gedankenbriefe an Andersen. Sie berichtet über ihre Reise, Personen die sie hier kennengelernt hat, das Schiffsunglück und ihre prekäre Lage im Ozean. Sie denkt aber auch über ihre Beziehung zu Andersen nach und gesteht sich in dieser Ausweglosigkeit, dass zwischen ihnen doch mehr als Freundschaft war.
Andersen, in Dänemark zurückgeblieben, schreibt Briefe an Henriette und hofft sie ihr bald an eine Adresse in Amerika schicken zu können. Er konnte sich nur schwer an den Gedanken gewöhnen, dass Henriette auswandern wollte. Da wusste er noch nichts von dem Unglück, dennoch war es für ihn ein Abschied.
Aber auch als er von der Katastrophe erfuhr, setzte er seine Briefe an Henriette fort. Wie innig er Henriette liebte, wurde für mich in der Situation, als Andersen vom Anredepronomen Sie in das viel gefühlvollere Du wechselte.
Der Titel des Buches bekommt in dieser Situation eine ganz besondere Bedeutung. Andersen erfährt, dass es zwei Listen gibt, eine der Toten und eine der Lebenden. Er entscheidet sich für die Liste der Lebenden, zögert es aber hinaus, die Namen zu erfahren. Er, der Dichter, hofft die Liste mit seinen Worten und Gedanken positiv beeinflussen zu können.
Mich hat das Buch tief berührt und wird mir auch noch lange in Erinnerung bleiben. Obwohl der Roman über ein trauriges Ereignis berichtet, macht er dennoch Mut.
Kutzenberger berichtet über die Beziehung von Henriette Wulff und Hans Christian Andersen. Beide kennen sich seit etwa 40 Jahren. Beide sehen ihre Beziehung sehr freundschaftlich, aber keiner traut sich, diese Beziehung als Liebesbeziehung anzuerkennen.
Die Handlung spielt im September 1858 und erzählt von der größten Schiffskatastrophe des 19. Jahrhunderts. Henriette wollte mit der „Austria“ nach New York auswandern. Leider bricht an Bord ein Brand aus und Henriette befindet sich plötzlich im Ozean und weiß nicht, ob sie sterben muss. In dieser Situation verfasst sie Gedankenbriefe an Andersen. Sie berichtet über ihre Reise, Personen die sie hier kennengelernt hat, das Schiffsunglück und ihre prekäre Lage im Ozean. Sie denkt aber auch über ihre Beziehung zu Andersen nach und gesteht sich in dieser Ausweglosigkeit, dass zwischen ihnen doch mehr als Freundschaft war.
Andersen, in Dänemark zurückgeblieben, schreibt Briefe an Henriette und hofft sie ihr bald an eine Adresse in Amerika schicken zu können. Er konnte sich nur schwer an den Gedanken gewöhnen, dass Henriette auswandern wollte. Da wusste er noch nichts von dem Unglück, dennoch war es für ihn ein Abschied.
Aber auch als er von der Katastrophe erfuhr, setzte er seine Briefe an Henriette fort. Wie innig er Henriette liebte, wurde für mich in der Situation, als Andersen vom Anredepronomen Sie in das viel gefühlvollere Du wechselte.
Der Titel des Buches bekommt in dieser Situation eine ganz besondere Bedeutung. Andersen erfährt, dass es zwei Listen gibt, eine der Toten und eine der Lebenden. Er entscheidet sich für die Liste der Lebenden, zögert es aber hinaus, die Namen zu erfahren. Er, der Dichter, hofft die Liste mit seinen Worten und Gedanken positiv beeinflussen zu können.
Mich hat das Buch tief berührt und wird mir auch noch lange in Erinnerung bleiben. Obwohl der Roman über ein trauriges Ereignis berichtet, macht er dennoch Mut.