Biografie des Jahres

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siebert Avatar

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Ein bewegender Einstieg, der neugierig macht!

Das Cover fällt durch den gelben Titel und das angeschnittene Schwarz-Weiß-Porträt sofort auf. Es wirkt markant und selbstbewusst. Dass der Autor einen dabei direkt anschaut, passt gut zur persönlichen Erzählweise der Leseprobe.

Schon die ersten Seiten gehen nahe. Besonders eindringlich ist der vermeintliche Schwimmbadausflug mit dem Vater. Die kindliche Vorfreude und das allmähliche Erkennen der bedrohlichen Situation erzeugen eine Spannung, die mich beim Lesen festgehalten hat. Dabei berührt vor allem, wie sehr sich der kleine Junge trotz allem nach der Zuneigung seines Vaters sehnt.

Der Schreibstil ist direkt, gut verständlich und stellenweise sehr zugespitzt. Die kurzen Sätze und die persönliche Ansprache schaffen Nähe. Auch die schwierige Schulzeit und das eigene Fehlverhalten werden offen geschildert. Dadurch bekommt man früh einen Eindruck von einem Menschen mit Ecken und Kanten. Seine Schlussfolgerungen sind teilweise kompromisslos und geben Anlass, über die eigene Sicht auf Selbstständigkeit und Vertrauen nachzudenken.

Besonders im Gedächtnis bleiben mir die ältere Schwester, die Mutter und die Patentante. Gerade die Lehrerin, die hinter dem schwierigen Verhalten das Potenzial des Jungen erkennt, bringt einen hoffnungsvollen Moment in die Geschichte.

Vom weiteren Buch erwarte ich persönliche Einblicke in die Entscheidungen, Umwege und Rückschläge auf dem Weg zum Unternehmer. Der Schluss der Leseprobe, an dem die Neugier auf Computer und den Softwarehandel wächst, macht darauf besonders neugierig. Ich würde gerne weiterlesen, um zu erfahren, wie aus diesen ersten Entdeckungen ein eigenes Unternehmen entsteht und welchen Einfluss die frühen Erfahrungen dabei behalten.