Nicht so meins

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anna_slk Avatar

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Der Autor schildert über seine bewegte Kindheit und insbesondere ein - wie er es selber beschreibt - traumatisches Erlebnis. Das er danach nie in Therapie war, weil er mit "Seelenklempnern" nichts anfangen kann (woher weiß man das, wenn man nie bei einem war?) gibt mir aber leider starke maskuline Boomer-Vibes und finde ich als eingehende Message schwierig. Auch eine allgemeingültige Regel daraus zu formulieren, dass man selber die Kraft in sich findet, Schicksalsschläge zu verarbeiten, bedeute dass dies für alle Menschen gilt, kann ich nicht nachvollziehen. Schön, wenn es für ihn geklappt hat und er hat sicher hart dafür gearbeitet - dennoch hat die Leseprobe in meinen Augen stark die Mär vom "Tellerwäscher zum Millionär" reproduziert.