Spannend mit viel fachlichem Input

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la tina Avatar

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Marlene ist in doppelter Hinsicht überaus faszinierend: Ihr Fachwissen über Mikroexpressionen, welcher hier in Auszügen demonstriert wird, interessiert mich sehr, das Thema kenne ich bereits aus Lost in Fuseta. Und ebenso wie Leander Lost hat Marlene ein Leben ohne Lügen gewählt, wenn auch aus anderen Gründen. Ihre Demonstration im Hörsaal wirkte polarisierend, gefällt mir. Ebenfalls weiß die Frau mit dem Handkantenschlag wohl genau, was sie tut oder tat. Wir nicht, und das macht es spannend. Die beiden arroganten jungen Kerle, die ihr fragiles Ego nur mit Gewalt überspielen können, widern mich hingegen regelrecht an. Deniz ist da eher so das bare minimum Gegenteil bisher, mal abwarten, wie er und Marlene zusammen arbeiten werden.
Den Roman in Hamburg angesiedelt zu finden gefällt mir übrigens sehr, macht es für mich persönlich realistischer.