Wenn das Gesicht schweigt, aber trotzdem die Wahrheit erzählt
Schon der Prolog hat mich gepackt. Zunächst scheint die Situation ziemlich eindeutig zu sein: Eine Frau wird von einem Mann bedroht, wehrt sich und er stirbt. Doch ziemlich schnell hatte ich das Gefühl, dass hier überhaupt nichts so zufällig passiert, wie es zunächst aussieht. Warum hat sie 25 Jahre auf diesen Moment gewartet? Und warum wirkt einiges an ihrem Verhalten so genau vorbereitet?
Besonders spannend finde ich die Idee, einer Expertin für Mikroexpressionen eine Frau gegenüberzustellen, die offenbar gelernt hat, genau diese winzigen verräterischen Reaktionen zu kontrollieren. Normalerweise suchen Ermittler nach Fingerabdrücken, DNA oder Widersprüchen in Aussagen. Hier könnte ausgerechnet ein kaum wahrnehmbarer Gesichtsausdruck zur entscheidenden Spur werden.
Marlene ist dabei eine interessante Hauptfigur. Sie wirkt sehr selbstbewusst und weiß genau, wie gut sie in ihrem Fachgebiet ist. Gleichzeitig deutet die Leseprobe bereits an, dass hinter ihrem Wissen nicht nur jahrelanges Training, sondern auch eigene schmerzhafte Erfahrungen stecken. Das macht mich neugierig auf ihre Geschichte.
Am meisten fasziniert mich aber die unbekannte Frau. Sie schweigt und trotzdem hat man das Gefühl, dass sie die Situation viel stärker unter Kontrolle hat, als alle um sie herum glauben. Ich möchte unbedingt herausfinden, wer sie ist, was vor 25 Jahren passiert ist und ob der Tote tatsächlich nur zufällig ihr Opfer wurde.
Die Leseprobe hat bei mir genau das erreicht, was ich mir von einem psychologischen Thriller wünsche: Ich misstraue eigentlich schon jetzt jedem Eindruck und frage mich ständig, was Wahrheit und was Inszenierung ist.
Ich möchte unbedingt weiterlesen und herausfinden, wer von diesen beiden Frauen die andere zuerst durchschaut.
Besonders spannend finde ich die Idee, einer Expertin für Mikroexpressionen eine Frau gegenüberzustellen, die offenbar gelernt hat, genau diese winzigen verräterischen Reaktionen zu kontrollieren. Normalerweise suchen Ermittler nach Fingerabdrücken, DNA oder Widersprüchen in Aussagen. Hier könnte ausgerechnet ein kaum wahrnehmbarer Gesichtsausdruck zur entscheidenden Spur werden.
Marlene ist dabei eine interessante Hauptfigur. Sie wirkt sehr selbstbewusst und weiß genau, wie gut sie in ihrem Fachgebiet ist. Gleichzeitig deutet die Leseprobe bereits an, dass hinter ihrem Wissen nicht nur jahrelanges Training, sondern auch eigene schmerzhafte Erfahrungen stecken. Das macht mich neugierig auf ihre Geschichte.
Am meisten fasziniert mich aber die unbekannte Frau. Sie schweigt und trotzdem hat man das Gefühl, dass sie die Situation viel stärker unter Kontrolle hat, als alle um sie herum glauben. Ich möchte unbedingt herausfinden, wer sie ist, was vor 25 Jahren passiert ist und ob der Tote tatsächlich nur zufällig ihr Opfer wurde.
Die Leseprobe hat bei mir genau das erreicht, was ich mir von einem psychologischen Thriller wünsche: Ich misstraue eigentlich schon jetzt jedem Eindruck und frage mich ständig, was Wahrheit und was Inszenierung ist.
Ich möchte unbedingt weiterlesen und herausfinden, wer von diesen beiden Frauen die andere zuerst durchschaut.