Recht zäh
Meine Erwartungen waren zugegebenermaßen recht hoch und wurden doch schnell enttäuscht.
Eine Frau wird festgenommen, weil ein Mann durch ihre Hand starb. Doch die Beschuldigte schweigt vehement. Sie verweigert nicht nur die Aussage, sie spricht überhaupt nicht. An der Stelle schaltet Kommissar Deniz Kurz die Expertin für Mikroexpression Marlene Nielsen ein. Sie soll helfen den Fall aufzuklären.
Die Story klang gut, besonders der Part mit der Mikroexpressionsexpertin hat mich neugierig gemacht. Es gibt zwar einige Passagen, die sich mit dem Thema befassen, allerdings fand ich diese recht oberflächlich.
Es geht vielmehr um Marlene als Person. Ihre Besessenheit den Fall zu lösen und der Zwang, dass jede Lüge - egal aus welchem Grund sie stattfindet - nicht zu verzeihen ist, machte sie mir als Protagonistin schnell unsympathisch. Besonders die Momente, die Marlene in ihrem Beruf beschreiben, haben mich aufgeregt. Wie sie sich ihrer Chefin und ihren Studenten gegenüber verhält, war schockierend. Zwar wird sie oft kritisiert, irgendwie verzeihen ihr aber alle ständig.
Es klärt sich im Laufe des Buches, warum sie so reagiert, trotzdem hat es für mich die Story nicht retten können. Eine erwachsene Frau, die sich so dermaßen in einen Fall verrennt, sich komplett vergisst und sämtliche Warnungen der Polizei ignoriert, war für mich nicht nachvollziehbar.
Es gibt einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe, allerdings auch etliche zähe Passagen.
Die Dynamik zwischen Deniz und Marlene gefiel mir. Ebenso die Aufklärung am Ende, warum die Beschuldigte so vehement schweigt.
Es gibt allerdings auch etliche Szenen, die überspitzt dargestellt sind. So beispielsweise das Spiegelkabinett oder ihr Verhalten beim Brand.
Das Buch an sich ist nicht schlecht. Wahrscheinlich waren meine Erwartungen zu hoch. Von mir gibt‘s 3 Sterne.
Eine Frau wird festgenommen, weil ein Mann durch ihre Hand starb. Doch die Beschuldigte schweigt vehement. Sie verweigert nicht nur die Aussage, sie spricht überhaupt nicht. An der Stelle schaltet Kommissar Deniz Kurz die Expertin für Mikroexpression Marlene Nielsen ein. Sie soll helfen den Fall aufzuklären.
Die Story klang gut, besonders der Part mit der Mikroexpressionsexpertin hat mich neugierig gemacht. Es gibt zwar einige Passagen, die sich mit dem Thema befassen, allerdings fand ich diese recht oberflächlich.
Es geht vielmehr um Marlene als Person. Ihre Besessenheit den Fall zu lösen und der Zwang, dass jede Lüge - egal aus welchem Grund sie stattfindet - nicht zu verzeihen ist, machte sie mir als Protagonistin schnell unsympathisch. Besonders die Momente, die Marlene in ihrem Beruf beschreiben, haben mich aufgeregt. Wie sie sich ihrer Chefin und ihren Studenten gegenüber verhält, war schockierend. Zwar wird sie oft kritisiert, irgendwie verzeihen ihr aber alle ständig.
Es klärt sich im Laufe des Buches, warum sie so reagiert, trotzdem hat es für mich die Story nicht retten können. Eine erwachsene Frau, die sich so dermaßen in einen Fall verrennt, sich komplett vergisst und sämtliche Warnungen der Polizei ignoriert, war für mich nicht nachvollziehbar.
Es gibt einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe, allerdings auch etliche zähe Passagen.
Die Dynamik zwischen Deniz und Marlene gefiel mir. Ebenso die Aufklärung am Ende, warum die Beschuldigte so vehement schweigt.
Es gibt allerdings auch etliche Szenen, die überspitzt dargestellt sind. So beispielsweise das Spiegelkabinett oder ihr Verhalten beim Brand.
Das Buch an sich ist nicht schlecht. Wahrscheinlich waren meine Erwartungen zu hoch. Von mir gibt‘s 3 Sterne.