Was für ein Kracher!
Was für ein Kracher! Ich fand das Buch von Anne Keßel hervorragend! Es ist spannend von Anfang bis Ende, birgt so manche Überraschung und überzeugt bis zum Schluss.
Marlene ist Psychologie-Professorin und Koryphäe auf dem Gebiet der Mikroexpressionen. Sie erkennt jede noch so kleine Gefühlsregung im Gesicht ihres Gegenübers und verabscheut jede Form der Lüge vehement. Dabei entwickelt sie fast eine Art Besessenheit, die sie auch Grenzen überschreiten lässt, auch zu ihrem eigenen Nachteil.
Sie wird von ihrem ehemaligen Lebensgefährten Deniz, einem Polizisten, zu einem Fall hinzugezogen, weil er sich von ihr Hilfe bei der Identifizierung einer Unbekannten erhofft. Die Frau, die kein Wort sagt und nichts bei sich trägt, was einen Hinweis auf sie gibt, hat einen jungen Mann getötet, ganz offensichtlich in Notwehr, wie Überwachungskameras und Zeugenaussagen beweisen. Im Sprechen mit ihr meint Marlene allerdings einen Hinweis zu entdecken, dass es sich um Mord gehandelt haben könnte. Die Unbekannte wird freigelassen, da es keinen Haftgrund gibt, aber Marlene, die es nicht ertragen kann, dass eventuell eine Lüge im Spiel ist, bleibt an ihr dran, um die Wahrheit herauszufinden.
Es entwickelt sich eine rasante Geschichte zwischen Marlene, der Unbekannten und Michael, dem Vater des getöteten jungen Mannes. Alle drei werden angetrieben von ihren jeweiligen inneren Dämonen, die den Lesenden nur Stück für Stück offenbart werden. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Ende hoch. Die Autorin schafft es hervorragend, den inneren Schmerz der Protagonisten auszudrücken und eine beklemmende Atmosphäre herzustellen und zu halten.
Mir gefällt die Sprache, der Aufbau der Spannung, das Tempo und auch das Gedankenspiel um Wahrheit und Lüge. Gibt es Situationen, in denen Lügen besser sind als die Wahrheit? Gibt es Gründe, die eine Lüge rechtfertigen, ohne alles darum herum mit in Frage zu stellen?
Klare Leseempfehlung und 5 Sterne für ein richtig tolles Buch, das ich nur schwer aus der Hand legen konnte, weil es mich so gefesselt hat! Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin!
Marlene ist Psychologie-Professorin und Koryphäe auf dem Gebiet der Mikroexpressionen. Sie erkennt jede noch so kleine Gefühlsregung im Gesicht ihres Gegenübers und verabscheut jede Form der Lüge vehement. Dabei entwickelt sie fast eine Art Besessenheit, die sie auch Grenzen überschreiten lässt, auch zu ihrem eigenen Nachteil.
Sie wird von ihrem ehemaligen Lebensgefährten Deniz, einem Polizisten, zu einem Fall hinzugezogen, weil er sich von ihr Hilfe bei der Identifizierung einer Unbekannten erhofft. Die Frau, die kein Wort sagt und nichts bei sich trägt, was einen Hinweis auf sie gibt, hat einen jungen Mann getötet, ganz offensichtlich in Notwehr, wie Überwachungskameras und Zeugenaussagen beweisen. Im Sprechen mit ihr meint Marlene allerdings einen Hinweis zu entdecken, dass es sich um Mord gehandelt haben könnte. Die Unbekannte wird freigelassen, da es keinen Haftgrund gibt, aber Marlene, die es nicht ertragen kann, dass eventuell eine Lüge im Spiel ist, bleibt an ihr dran, um die Wahrheit herauszufinden.
Es entwickelt sich eine rasante Geschichte zwischen Marlene, der Unbekannten und Michael, dem Vater des getöteten jungen Mannes. Alle drei werden angetrieben von ihren jeweiligen inneren Dämonen, die den Lesenden nur Stück für Stück offenbart werden. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Ende hoch. Die Autorin schafft es hervorragend, den inneren Schmerz der Protagonisten auszudrücken und eine beklemmende Atmosphäre herzustellen und zu halten.
Mir gefällt die Sprache, der Aufbau der Spannung, das Tempo und auch das Gedankenspiel um Wahrheit und Lüge. Gibt es Situationen, in denen Lügen besser sind als die Wahrheit? Gibt es Gründe, die eine Lüge rechtfertigen, ohne alles darum herum mit in Frage zu stellen?
Klare Leseempfehlung und 5 Sterne für ein richtig tolles Buch, das ich nur schwer aus der Hand legen konnte, weil es mich so gefesselt hat! Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin!