Zu früh gelöst und unnötig in die Länge gezogen
Die Ausgangslage klang für mich richtig interessant: Eine Frau sitzt schweigend auf einer Polizeiwache, da die Polizisten an ihre Grenzen stoßen, wird Marlene Nielsen eine Verhaltenspsychologin die sich auf Mikroexpressionen spezialisiert hat hinzugezogen. Ich hatte mir davon einen spannenden Thriller mit vielen Wendungen erhofft, wurde letztendlich aber leider enttäuscht.
Die erste Hälfte ist für mich eher wie ein Krimi, in dem die Ermittlungsarbeit und das schrittweise Zusammensetzen der Ereignisse im Vordergrund stehen. Das war zwar durchaus interessant, allerdings fehlte mir die Spannung, die ich von einem Thriller erwartet hätte. Erst nach etwa der Hälfte kommen erste Thrillerelemente auf, für mein Geschmack aber leider viel zu spät. Dazu kommt, dass der Fall für mich bereits nach etwa 55 bis 60 Prozent weitgehend gelöst war. Was danach noch folgt, war für mich kaum spannend, denn die Geschichte zog sich zunehmend in die Länge und konnte mich kaum noch unterhalten.
Auch mit dem Erzählstil hatte ich meine Schwierigkeiten. wir erleben die Geschichte aus einer Erzählerperspektive, jedoch springt der Erzähler zwischendurch in verschiedenen Perspektiven hin und her, so dass wir mehr von der Geschichte aus mitbekommen. Aber genau das war für mich sehr verwirrend und hat dazu beigetragen, dass Ich der Geschichte oft nicht so gut folgen konnte. Außerdem gab es einige Szenen, in denen Hintergrundinformationen zur Vergangenheit der Protagonistin angedeutet wurden, ohne dass sich für mich daraus ein stimmiges Gesamtbild ergab. Statt neugierig zu machen, haben mich diese Einschübe eher aus der Geschichte gerissen. Hinzu kamen einige Logiklücken und Charaktere, denen es meiner Meinung nach an Tiefe fehlte.
Mit meiner Bewertung habe ich mich wirklich schwergetan, denn die Grundidee und insbesondere der Anfang konnten mich durchaus neugierig machen. Der Krimianteil hat mich zunächst noch unterhalten und sorgt letztendlich dafür, dass das Buch für mich nicht völlig gescheitert ist. Ich wollte eigentlich einen spannenden Thriller lesen, doch die Thrillerelemente setzen erst dann richtig ein, als der Fall für mich im Grunde schon gelöst war. Dadurch fehlte mir die Spannung, mitzurätseln, was als Nächstes passiert, da ich vieles bereits vorhersehen konnte.
Die erste Hälfte ist für mich eher wie ein Krimi, in dem die Ermittlungsarbeit und das schrittweise Zusammensetzen der Ereignisse im Vordergrund stehen. Das war zwar durchaus interessant, allerdings fehlte mir die Spannung, die ich von einem Thriller erwartet hätte. Erst nach etwa der Hälfte kommen erste Thrillerelemente auf, für mein Geschmack aber leider viel zu spät. Dazu kommt, dass der Fall für mich bereits nach etwa 55 bis 60 Prozent weitgehend gelöst war. Was danach noch folgt, war für mich kaum spannend, denn die Geschichte zog sich zunehmend in die Länge und konnte mich kaum noch unterhalten.
Auch mit dem Erzählstil hatte ich meine Schwierigkeiten. wir erleben die Geschichte aus einer Erzählerperspektive, jedoch springt der Erzähler zwischendurch in verschiedenen Perspektiven hin und her, so dass wir mehr von der Geschichte aus mitbekommen. Aber genau das war für mich sehr verwirrend und hat dazu beigetragen, dass Ich der Geschichte oft nicht so gut folgen konnte. Außerdem gab es einige Szenen, in denen Hintergrundinformationen zur Vergangenheit der Protagonistin angedeutet wurden, ohne dass sich für mich daraus ein stimmiges Gesamtbild ergab. Statt neugierig zu machen, haben mich diese Einschübe eher aus der Geschichte gerissen. Hinzu kamen einige Logiklücken und Charaktere, denen es meiner Meinung nach an Tiefe fehlte.
Mit meiner Bewertung habe ich mich wirklich schwergetan, denn die Grundidee und insbesondere der Anfang konnten mich durchaus neugierig machen. Der Krimianteil hat mich zunächst noch unterhalten und sorgt letztendlich dafür, dass das Buch für mich nicht völlig gescheitert ist. Ich wollte eigentlich einen spannenden Thriller lesen, doch die Thrillerelemente setzen erst dann richtig ein, als der Fall für mich im Grunde schon gelöst war. Dadurch fehlte mir die Spannung, mitzurätseln, was als Nächstes passiert, da ich vieles bereits vorhersehen konnte.