Gelungene Fortsetzung, diesmal mit Neuseeland und einer toughen Protagonistin
Die Blumentöchter sind für mich mittlerweile zu einer altbekannten und geschätzten Reihe geworden, die ich nicht mehr missen möchte. In jedem Band neu liebe ich die Atmosphäre, die diese große Familie mit der Gärtnerei in Cornwall als zentralem Happy Place und der Benennung der Kinder nach Blumen und Pflanzen ausstrahlt. Also habe ich mich auch auf die Geschichte von Magnolia, der mittlerweile vierten Cousine, sehr gefreut.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist aufgebaut wie die ersten drei Teile der Reihe auch – wer hier Abwechslung und Überraschung sucht, hat nicht zum richtigen Buch gegriffen. Ich wusste aber, worauf ich mich einlasse, und konnte die wie immer sehr „überraschende“ Entdeckung eines Hinweises auf die Vorfahren in einem fernen Land und die völlig spontane Entscheidung, die mehrtägige Reise nach Neuseeland anzutreten, gut wegstecken. ;) Nicht sehr lebensnah, aber ich musste fast schon schmunzeln. Auch die bekannte Struktur der Erzählung auf zwei Zeitebenen und die Abstammung (diesmal mütterlicherseits) der Blumentochter von Vorfahren aus einem fremden Land, über die sie nichts weiß, war natürlich wieder dabei.
Magnolia ist eine tolle Protagonistin, die ich vielleicht bisher sogar am meisten von allen vieren mochte. Sie hat eine toughe und selbstbewusste Art, weiß was sie will, und steht für sich ein. Manchmal kollidieren ihre starken Überzeugungen und die daraus resultierenden Aktionen sogar mit der Gesetzeslage und sie besucht nicht ganz freiwillig das örtliche Polizeirevier. Als Charakter hat Magnolia mich völlig überzeugt und ich habe von Minute eins an mit ihr mitgefühlt. Auch die Hilflosigkeit und das Ohnmachtsgefühl, ihrer Mutter in einer Krisensituation nicht helfen zu können, fand ich sehr nachvollziehbar und nahbar. Außerdem gefiel mir, dass Magnolia bereits Mitte dreißig ist und dementsprechend auch etwas erwachsener agiert und sich verhält als einige andere Protagonistinnen. Über die Geschichte hinweg macht sie außerdem eine Entwicklung durch und lernt sich selbst neu kennen, was mir wie immer gut gefallen hat.
Auch Neuseeland als Setting fand ich toll. Mir gefielen die Beschreibungen von Natur, Landschaft, Kultur und Menschen und ich konnte völlig in dieses Land eintauchen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Die Umwelt-Thematik, die stark mit Magnolia verknüpft ist und außerdem die Brücke zu Neuseeland schlägt, gefiel mir ebenfalls sehr gut. Genauso wie die Thematisierung der Depressionen ihrer Mutter.
Rundum also eine sehr gelungene Fortsetzung einer geliebten Reihe. Gemeinsam mit dem in Island spielenden zweiten Band für mich bisher sogar mein Favorit.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist aufgebaut wie die ersten drei Teile der Reihe auch – wer hier Abwechslung und Überraschung sucht, hat nicht zum richtigen Buch gegriffen. Ich wusste aber, worauf ich mich einlasse, und konnte die wie immer sehr „überraschende“ Entdeckung eines Hinweises auf die Vorfahren in einem fernen Land und die völlig spontane Entscheidung, die mehrtägige Reise nach Neuseeland anzutreten, gut wegstecken. ;) Nicht sehr lebensnah, aber ich musste fast schon schmunzeln. Auch die bekannte Struktur der Erzählung auf zwei Zeitebenen und die Abstammung (diesmal mütterlicherseits) der Blumentochter von Vorfahren aus einem fremden Land, über die sie nichts weiß, war natürlich wieder dabei.
Magnolia ist eine tolle Protagonistin, die ich vielleicht bisher sogar am meisten von allen vieren mochte. Sie hat eine toughe und selbstbewusste Art, weiß was sie will, und steht für sich ein. Manchmal kollidieren ihre starken Überzeugungen und die daraus resultierenden Aktionen sogar mit der Gesetzeslage und sie besucht nicht ganz freiwillig das örtliche Polizeirevier. Als Charakter hat Magnolia mich völlig überzeugt und ich habe von Minute eins an mit ihr mitgefühlt. Auch die Hilflosigkeit und das Ohnmachtsgefühl, ihrer Mutter in einer Krisensituation nicht helfen zu können, fand ich sehr nachvollziehbar und nahbar. Außerdem gefiel mir, dass Magnolia bereits Mitte dreißig ist und dementsprechend auch etwas erwachsener agiert und sich verhält als einige andere Protagonistinnen. Über die Geschichte hinweg macht sie außerdem eine Entwicklung durch und lernt sich selbst neu kennen, was mir wie immer gut gefallen hat.
Auch Neuseeland als Setting fand ich toll. Mir gefielen die Beschreibungen von Natur, Landschaft, Kultur und Menschen und ich konnte völlig in dieses Land eintauchen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Die Umwelt-Thematik, die stark mit Magnolia verknüpft ist und außerdem die Brücke zu Neuseeland schlägt, gefiel mir ebenfalls sehr gut. Genauso wie die Thematisierung der Depressionen ihrer Mutter.
Rundum also eine sehr gelungene Fortsetzung einer geliebten Reihe. Gemeinsam mit dem in Island spielenden zweiten Band für mich bisher sogar mein Favorit.