Magnolia in Neuseeland

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katja-68 Avatar

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Mit Magnolia reist nun die vierte Enkelin von Cornwall aus in ein ihr bis dato unbekanntes Land.
Nach dem Auffinden eines mysteriösen Hinweises will Magnolia aber nicht nur nach ihren eigenen Wurzeln suchen, auch hofft sie vielleicht den Grund zu finden, warum ihre Mutter Maia seit Jahren an Depressionen leidet.
Gibt es womöglich eine Art verschüttetes, unbekanntes Trauma?
Wie auch bei den Vorgängern der Blumentöchter-Reihe, sind auch diesmal die Beschreibung von Natur, Kultur und Bewohnern des Landes, in das die jeweilige Protagonistin reist, sehr interessant und lehrreich zu lesen.
Das Thema Ökologie und Umweltschutz wird global immer wichtiger (oder sollte es zumindest), hier war es mir allerdings stellenweise too much - selbst Magnolia sieht irgendwann ein, dass zu belehrendes Auftreten kontraproduktiv sein kann. ;-)
Der Verlauf der eingewobenen Liebesgeschichte ist auch diesmal sehr schnell absehbar und erneut ein ganz klein wenig unrealistisch, aber das gehört für die Leser(innen) der Reihe irgendwie dazu.
Der Handlungsteil aus der Vergangenheit um Amiri, einer jungen Maori, verläuft zuerst ziemlich ruhig, wird dann aber zum Ende dramatisch.
Mir hat Magnolias Geschichte gefallen, halte sie aber für die bisher schwächste.
Ich freue mich jetzt auf den Abschluss der Reihe und die damit verbundene literarische Reise nach Namibia.