Māori …

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dijor Avatar

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Endlich geht die Blumentöchter-Saga weiter und ich erfahre mehr. Darüber freue ich mich sehr, denn ich habe auch schon die Vorgänger der Serie „Die Blumentöchter“, „Die Wildblütentochter“ sowie die „Nelkentochter“ mit großer Begeisterung gelesen. Diesmal führt mich der Roman ins wunderschöne Neuseeland. Das Buchcover ist ein Traum. Als Betrachter sieht man am rechten oberen und linken unteren Rand eine glitzernde Magnolie, darunter ist eine idyllische Seelandschaft mit Baum, Bergen und einem herrlichen Sonnenaufgang. Zu meiner großen Freude hat es einen herrlichen Magnolien-Farbschnitt, der fantastisch anzuschauen ist. Der Roman beginnt mit einer Widmung und einem Zitat von Victor Hugo:

„Jedes Mal, wenn wir eine Blume sehen, ist es, als würden wir das Flüstern der Natur hören“

Zur besseren Übersicht gibt es am Anfang einen Familien-Stammbaum. So weiß man als Leser, welche Tochter zu welcher Familie gehört. Das Buch startet mit einem packenden Prolog, im Jahr 2011, auf Neuseelands Nordinsel Rotorua. Im nächsten Kapitel geht es in die Gegenwart nach London. Es gibt einige Perspektiv- und Zeitwechsel, die für Spannung sorgen. Protagonistin im vorliegenden Band ist Magnolia, die als Umwelttechnikerin, einiges bewegt und mir sehr sympathisch ist. Aber auch ihre depressive Mutter Maia, ihre verstorbene Großmutter Rose, Kyle, Amiri sowie Steve Mitchell sind nennenswert und wichtig für den Plot. Der Schreibstil der Autorin Tessa Collins alias Silke Ziegler sagt mir sehr zu. Er ist leicht lesbar und verständlich. Besonders gut gefallen mir ihre atemberaubenden Naturbeschreibungen von Neuseeland und die gut recherchierten Einblicke ins Leben der indigenen Ureinwohner. Auch dieser Roman punktet wieder mit einem Familiengeheimnis, einem alten Flugticket und einem geheimnisvollen Schmuckstück, ein wenig Liebe und einem Neuanfang im Land der Kiwis. Ich möchte auf keinen Fall zu viel verraten, denn es ist ein herrliches Taschenbuch, was einen als Leser nach und nach in den Bann zieht und den Wunsch eines ausgiebigen Neuseelandurlaubs nährt.

Fazit: *****Der Roman „Die Magnolientochter“ von Tessa Collins ist im ullstein Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat mit Danksagung 496 Seiten die mir hervorragend gefallen haben und die ich daher frohen Herzens weiterempfehle. Und insgeheim freue ich mich schon auf das große Finale
„Die Rosentochter“ die es im August 2026 gibt.