Vertrautes Prinzip im vierten Band
Mit "Die Magnolientochter" bleibt Tessa Collins dem Grundprinzip ihrer Blumentöchter-Reihe treu, das sich spätestens ab dem zweiten Band klar etabliert hat. Auch hier führt ein Fund aus der Vergangenheit die Protagonistin auf die Suche nach ihren familiären Wurzeln. Dass man als Leserin früh ahnt, wohin die Geschichte führt, gehört inzwischen fest zur Reihe. Das muss man mögen, überrascht aber nicht.
Im Mittelpunkt steht Magnolia, die in London lebt und sich sehr engagiert für Umwelt- und Klimaschutz einsetzt. Hinweise auf die Vergangenheit ihrer Mutter führen sie nach Neuseeland, wo sich die Geschichte wie in den Vorgängerbänden auf zwei Zeitebenen abspielt. Wieder ist die Vergangenheit etwas interessanter und hat etwas mehr emotionale Tiefe.
Wie schon in den vorherigen Bänden beschreibt die Autorin die Landschaft wirklich toll. Neuseeland wird so bildhaft beschrieben, dass sich die Lektüre stellenweise wie ein kleiner Urlaub zu Hause anfühlt. Diese atmosphärische Stärke zieht sich durch die gesamte Reihe und trägt viel zum Wohlfühlcharakter bei.
Magnolia ist anfangs nicht immer leicht zugänglich, entwickelt sich im Verlauf der Geschichte aber nachvollziehbar weiter. Die Liebesgeschichte fügt sich unaufdringlich ein, bleibt für mich jedoch weiterhin nicht der stärkste Teil des Romans und eigentlich verzichtbar. Entscheidender ist das große Geheimnis der Großmutter Rose, das für mich der wichtigste Spannungsfaktor der Reihe bleibt.
Optisch fügt sich auch dieser Band wieder perfekt ein: Das Cover ist wie immer sehr gelungen und greift die namensgebende Blume stimmig auf.
Insgesamt ist "Die Magnolientochter" ein ruhiger und stimmiger vierter Band, der keine neuen Wege geht, aber mit der Atmosphäre, dem Handlungsort und dem fortlaufenden Familiengeheimnis natürlich Lust auf den abschließenden fünften Band macht.
Im Mittelpunkt steht Magnolia, die in London lebt und sich sehr engagiert für Umwelt- und Klimaschutz einsetzt. Hinweise auf die Vergangenheit ihrer Mutter führen sie nach Neuseeland, wo sich die Geschichte wie in den Vorgängerbänden auf zwei Zeitebenen abspielt. Wieder ist die Vergangenheit etwas interessanter und hat etwas mehr emotionale Tiefe.
Wie schon in den vorherigen Bänden beschreibt die Autorin die Landschaft wirklich toll. Neuseeland wird so bildhaft beschrieben, dass sich die Lektüre stellenweise wie ein kleiner Urlaub zu Hause anfühlt. Diese atmosphärische Stärke zieht sich durch die gesamte Reihe und trägt viel zum Wohlfühlcharakter bei.
Magnolia ist anfangs nicht immer leicht zugänglich, entwickelt sich im Verlauf der Geschichte aber nachvollziehbar weiter. Die Liebesgeschichte fügt sich unaufdringlich ein, bleibt für mich jedoch weiterhin nicht der stärkste Teil des Romans und eigentlich verzichtbar. Entscheidender ist das große Geheimnis der Großmutter Rose, das für mich der wichtigste Spannungsfaktor der Reihe bleibt.
Optisch fügt sich auch dieser Band wieder perfekt ein: Das Cover ist wie immer sehr gelungen und greift die namensgebende Blume stimmig auf.
Insgesamt ist "Die Magnolientochter" ein ruhiger und stimmiger vierter Band, der keine neuen Wege geht, aber mit der Atmosphäre, dem Handlungsort und dem fortlaufenden Familiengeheimnis natürlich Lust auf den abschließenden fünften Band macht.