Berührend und atmosphärisch dicht
„...Bevor er aufbrach, stellte er vier große Steine auf, einen für jede seiner Töchter, die für immer dort stehen und seinen Mädchen den Weg zurück zur Insel weisen sollten…“
Der Prolog spielt lange vor unserer Zeit. Bevor der Vater sich auf die Suche macht, spricht er einen Fluch aus. Er soll jenen treffen, der die Steine niederreißt.
Die Autorin hat einen spannenden und berührenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Er bringt die jeweilige Atmosphäre der Handlung perfekt zum Tragen. Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Einer beginnt 1931 an der rauen schottischen Küste, der zweite in der Gegenwart in Australien. Eingebettet in die Handlung ist eine Spur Mystik.
Iris und ihre drei Schwestern leben auf der schottischen Halbinsel Skara. Dort hat ihr Vater ein Haus gebaut. Die vier Steine vor der Küste störten seine Sicht, deshalb hat er sie umgelegt.
Mittlerweile ist von dem Reichtum nichts mehr übrig. Deshalb entschließt sich Iris nach dem Tod der Mutter zu ihrem Onkel Ralph nach Ceylon zu fahren. Er schuldete ihrer Mutter Geld, das er sich für eine Teeplantage geliehen hatte. Auf die Post hat er allerdings nie geantwortet.
Kurz vorher hatte die Mutter jeder der Töchter ein Geschenk gemacht.
„...Jeder von ihnen besaß einen Ring. Sie waren aus vier kostbaren blauen Steinen hergestellt, jeder einzigartig und perfekt aufeinander abgestimmt. Ein schimmernder Opal, ein leuchtender Mondstein, ein geheimnisvoller Topas und ein glitzernder Saphir…“
Als Leser darf ich Iris auf ihrer Reise begleiten. Es ist eine Reise voller Unwägbarkeiten. Nichts ersehnt Iris mehr, als zurück an die schottische Küste zu kommen. Doch die Suche nach dem Onkel endet nicht in Ceylon. Iris muss Entscheidungen treffen, die ihr ganzes Leben verändern sollten.
In der Gegenwart begleite ich Roz von Australien nach Großbritannien. In einem Laden sieht sie eine Landschaftsdarstellung mit vier Steinen, die sie nicht mehr loslässt. Aus persönlichen Gründen kann sie nicht in London bleiben. Sie reist an den Ort, den das Gemälde zeigt. Dort findet sie ein verlassenes Haus, das sie unerwartet in ihren Bann zieht.
Gleichzeitig beginnt Finn, ein junger Anwalt, seine Arbeit in einer renommierten Kanzlei. Eigentlich hatte er von einem Job als Strafverteidiger geträumt. Doch seine erste Aufgabe wird es sein, die Erben eines Hauses in Schottland ausfindet zu machen. Die Sache liegt schon viele Jahre unerledigt herum. Ein Vater hatte sein Haus seinen vier Töchtern vererbt. Die oder ihre Nachkommen aber wurden bisher nicht gefunden.
Während ich in der Vergangenheit mit der Hitze Asiens und den Gefahren der dortigen Tierwelt konfrontiert wurde, erlebe ich in Schottland die Mystik des Nebels, der vom Meer aufkommt und Ängste schürt. Die Autorin versteht es, die unterschiedlichen Landschaften gekonnt in die Handlung einfließen und diese durchdringen zu lassen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Suche nach den Wurzeln und das Aufdröseln von Familienbeziehungen gibt dem Geschehen eine hohe innere Spannung. Es weckt Neugier auf die kommenden Teile.
Der Prolog spielt lange vor unserer Zeit. Bevor der Vater sich auf die Suche macht, spricht er einen Fluch aus. Er soll jenen treffen, der die Steine niederreißt.
Die Autorin hat einen spannenden und berührenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Er bringt die jeweilige Atmosphäre der Handlung perfekt zum Tragen. Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Einer beginnt 1931 an der rauen schottischen Küste, der zweite in der Gegenwart in Australien. Eingebettet in die Handlung ist eine Spur Mystik.
Iris und ihre drei Schwestern leben auf der schottischen Halbinsel Skara. Dort hat ihr Vater ein Haus gebaut. Die vier Steine vor der Küste störten seine Sicht, deshalb hat er sie umgelegt.
Mittlerweile ist von dem Reichtum nichts mehr übrig. Deshalb entschließt sich Iris nach dem Tod der Mutter zu ihrem Onkel Ralph nach Ceylon zu fahren. Er schuldete ihrer Mutter Geld, das er sich für eine Teeplantage geliehen hatte. Auf die Post hat er allerdings nie geantwortet.
Kurz vorher hatte die Mutter jeder der Töchter ein Geschenk gemacht.
„...Jeder von ihnen besaß einen Ring. Sie waren aus vier kostbaren blauen Steinen hergestellt, jeder einzigartig und perfekt aufeinander abgestimmt. Ein schimmernder Opal, ein leuchtender Mondstein, ein geheimnisvoller Topas und ein glitzernder Saphir…“
Als Leser darf ich Iris auf ihrer Reise begleiten. Es ist eine Reise voller Unwägbarkeiten. Nichts ersehnt Iris mehr, als zurück an die schottische Küste zu kommen. Doch die Suche nach dem Onkel endet nicht in Ceylon. Iris muss Entscheidungen treffen, die ihr ganzes Leben verändern sollten.
In der Gegenwart begleite ich Roz von Australien nach Großbritannien. In einem Laden sieht sie eine Landschaftsdarstellung mit vier Steinen, die sie nicht mehr loslässt. Aus persönlichen Gründen kann sie nicht in London bleiben. Sie reist an den Ort, den das Gemälde zeigt. Dort findet sie ein verlassenes Haus, das sie unerwartet in ihren Bann zieht.
Gleichzeitig beginnt Finn, ein junger Anwalt, seine Arbeit in einer renommierten Kanzlei. Eigentlich hatte er von einem Job als Strafverteidiger geträumt. Doch seine erste Aufgabe wird es sein, die Erben eines Hauses in Schottland ausfindet zu machen. Die Sache liegt schon viele Jahre unerledigt herum. Ein Vater hatte sein Haus seinen vier Töchtern vererbt. Die oder ihre Nachkommen aber wurden bisher nicht gefunden.
Während ich in der Vergangenheit mit der Hitze Asiens und den Gefahren der dortigen Tierwelt konfrontiert wurde, erlebe ich in Schottland die Mystik des Nebels, der vom Meer aufkommt und Ängste schürt. Die Autorin versteht es, die unterschiedlichen Landschaften gekonnt in die Handlung einfließen und diese durchdringen zu lassen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Suche nach den Wurzeln und das Aufdröseln von Familienbeziehungen gibt dem Geschehen eine hohe innere Spannung. Es weckt Neugier auf die kommenden Teile.