Das Geheimnis um den Ring

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Irgendwie geriet mir das Buch: Die Meerglas Schwestern von Eleanor Buchanan in die Hände. Obwohl ich überwiegend Thriller und Krimis lese, wollte ich dem Buch eine Chance geben und bin nun froh, dass ich es getan habe. Die über 500 Seiten flogen nur so dahin.
Vor tausenden Jahren wurden vier Schwestern entführt und deren Vater errichtete vier imposante Steine an der Küste um ihnen den Weg nach Hause zu zeigen. Jeder der diesen Ort verändern würde, würde verflucht sein.
Anfang des 20.Jahrhunderts lässt Charles Blackmore sich und seiner Familie auf dieser Landzunge ein prächtiges Haus bauen und die vier Steine - the four sisters- niederlegen. Hat er damit den Fluch auf sich gezogen? Man kann es annehmen, seine Frau verstirbt, er verarmt und verfällt dem Alkohol und die vier Töchter werden in alle Himmelsrichtungen verstreut.
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. 1931 begleiten wir die älteste der vier Schwestern: Iris auf ihrer Schiffsreise nach Ceylon, wo sie ihren Onkel Ralph aufspüren will, um von ihm geliehenen Geld zurückzubekommen. Damit könnten Iris und ihre Schwestern wieder ihren Lebensunterhalt finanzieren.
Der zweite Strang erzählt von Roz Chatton, einer jungen Australierin, die gerne mit ihrer Mutter nach London gefahren wäre. Der brutale Mord an ihrer Mutter durch den Stiefvater zwingt sie zu fliehen und so macht sie sich alleine auf nach England.
Durch bestimmte Begebenheiten und Begegnungen kommt sie nach Schottland - zu den berühmten Steinen.
Wie sind die Schicksale dieser beiden Frauen verwebt? Können sie ihre Aufgaben und Wünsche erfüllen?
Der Erzählstil war spannend und kurzweilig, interessante Landschaften wurden beschrieben und die mystischen Einfärbungen machten die Geschichte für mich so interessant, dass ich mich auf die weiteren Bände der Meerglas Schwestern freue.