Ein vielversprechender Auftakt zur Saga
Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan ist der wunderbare Beginn Auftakt einer Frauen-Familien-Geheimnis-Saga, die mich wirklich von der ersten Seite an gefesselt hat., das Cover passt zu den etwas mystischen Momenten in der Handlung. Bereits der Prolog, der weit vor unserer Zeitrechnung spielt, lässt einen nicht mehr los. Im Mittelpunkt der weiteren Handlung stehen Roz und Iris. Mit Iris erfährt man die tragische Geschichte der vier Blackmore Schwestern in den 1930er Jahren, deren Heimat im hohen rauen Norden von Schottland, auf der geheimnisumwitterten Landzunge Skara liegt. Als die Älteste übernimmt Iris die Verantwortung für die Geschwister und macht sich auf den Weg nach Ceylon, um den verschollenen Onkel zu suchen. Schlussendlich landet sie dann in Australien. Mit Roz springt man in die Gegenwart. Sie verlässt Australien, nachdem ihr gewalttätiger Stiefvater zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Mit dem Opalring ihrer Mutter reist sie nach London, um dort einen Neuanfang zu wagen. Dort stößt sie auf ein Gemälde mit vier markanten Felsen an der schottischen Küste, das sie fasziniert und zu dem anscheinend auch der Ring eine magische Verbindung hat. Auf Umwegen gelangt sie schließlich nach Skara in Schottland, wo sie gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Finn und dem Hotelier Drew ihrer eigenen Herkunft und der Anziehungskraft von Bild und Landschaft langsam auf die Spur kommt. Besonders gut gefällt mir die Verbindung der verschiedenen Zeiten, das geschickte Wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wobei Stück für Stück das Schicksal der Blackmore-Schwestern und auch von Roz enthüllt wird. Dadurch entsteht eine spannende und auch etwas magisch-mystische Atmosphäre. Die Mischung aus Familiengeschichte, Liebe und Geheimnissen macht den Roman so fesselnd. Die einzelnen Charaktere sind herrlich ausgearbeitet. Iris und Roz sind jede auf ihre Weise verletzlich und stark, wirken authentisch und nahbar und durch ihre Unsicherheit, aber auch ihren Mut werden sie zu starken Heldinnen der Frauengeschichte. Auch Guy und Drew, die jeweiligen männlichen Partner bringen besonders durch ihre etwas rauen und sehr direkten Seiten Wärme und Tatkraft in die Handlung.
Der Schreibstil von Eleanor Buchanan liest sich flüssig und leicht, unterhaltsam und nie langweilig. Landschaften werden genauso gut und abwechslungsreich beschrieben wie die Gefühle der verschiedenen handelnden Charaktere. Egal, ob man sich gerade in Schottland, Ceylon oder Australien befindet, überall ist man gleich vertraut. Ich finde es eine äußerst gelungene Mischung aus Lucinda Riley und Jojo Moyes. Die Saga hat mich über die gesamte Länge des Buches gefesselt. Ein unbedingtes Muss für LeserInnen, die Familiensagas und das Umherspringen zwischen den Zeiten mögen. Ich freue mich auf die restlichen drei Bände.
Der Schreibstil von Eleanor Buchanan liest sich flüssig und leicht, unterhaltsam und nie langweilig. Landschaften werden genauso gut und abwechslungsreich beschrieben wie die Gefühle der verschiedenen handelnden Charaktere. Egal, ob man sich gerade in Schottland, Ceylon oder Australien befindet, überall ist man gleich vertraut. Ich finde es eine äußerst gelungene Mischung aus Lucinda Riley und Jojo Moyes. Die Saga hat mich über die gesamte Länge des Buches gefesselt. Ein unbedingtes Muss für LeserInnen, die Familiensagas und das Umherspringen zwischen den Zeiten mögen. Ich freue mich auf die restlichen drei Bände.