Familiengeheimnisse und (Geschwister-)Liebe
Das Cover von „Die Meerglas-Schwestern“ von Eleanor Buchanan gefällt mir sehr, denn es zeigt etwas von der Dramatik der Landschaft, die in der Geschichte eine wesentliche Rolle spielt und auch die Farbkombinationen sind sehr ansprechend gelungen. Schön finde ich zudem, dass der Titel haptisch wahrnehmbar ist und das Cover somit noch weiter aufwertet.
Dies ist der erste Band einer Reihe, in der 4 Schwestern die Hauptrolle spielen. Wir lernen Roz kennen, die im Nachlass ihrer Mutter einen ungewöhnlichen Ring findet und mit ihm Australien verlässt. In London entdeckt sie dann unerwartet in einem kleinen Antiquitätenladen ein Gemälde von Felsen in Schottland, das ihre Aufmerksamkeit ungewöhnlich stark gefangen nimmt und das sie nicht mehr los lässt. Doch was hat es damit auf sich und welche Geheimnisse bergen ihre eigene Familiengeschichte?
„Die Meerglas-Schwestern“ ist ein Buch, das mich sehr überrascht hat, denn es enthält eine viel vielschichtigere, umfassendere und ineinander verwobenere Geschichte, als ich gedacht hätte. Auf verschiedenen Zeitebenen lernen wir LeserInnen sehr starke Charaktere kennen und können ihnen in ihrer Entwicklung folgen. Mir hat das eine wunderbare Lesezeit geschenkt, die unerwartet spannend war und der ich regelrecht erlegen bin. Denn ich wollte das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen, nachdem ich einmal in die Geschichte eingetaucht war. Beide Zeitebenen haben mir sehr gefallen und ich habe mitgelitten, mitgefiebert und überhaupt mitgefühlt.
Einzig die Tatsache, dass die Geschichte kleine übernatürliche Elemente enthält, war für mich nicht ganz stimmig. Ich finde, dass die Geschichte diese überhaupt nicht braucht und hätte die Handlung ohne diese Dinge als noch runder und authentischer empfunden.
Doch ansonsten bin ich sehr glücklich mit dieser Geschichte, die so reich und bunt, so faszinierend, exotisch und doch lebensnah ist, dass ich mich sehr auf weitere Bände der Geschichte freue und gespannt darauf bin, wie sich die Handlung fortsetzen wird. Sehr gefallen hat es mir aber, dass dieser Band trotz der angekündigten Fortsetzung in sich einen runden Abschluss gefunden hat und auch als Einzelgeschichte lesbar ist.
Sie liest sich sehr leicht und flüssig und auch, wenn sie so vielschichtig ist, dass manchmal ein zweiter Gedanke zur Einordnung der Geschehnisse nötig ist, habe ich die Lektüre nie als anstrengend empfunden, sondern sehr genossen. Am Ende des Buches gibt es zudem einen Stammbaum, der die Beziehungen der ProtagonistInnen verdeutlicht, doch ich würde absolut empfehlen, diesen erst nach der Lektüre zu betrachten, da er ansonsten sehr viel der Geschichte vorwegnehmen würde und das wäre enorm schade! Ich finde es aber toll, dass es ihn gibt, denn er visualisiert und rundet die Geschichte für mich ab.
Ein Highlight waren für mich außerdem die Ortsbeschreibungen, die der Autorin so gut gelungen sind, das ich die wilden Felsen Skaras oder die weiten des australischen Outbacks regelrecht gesehen und gespürt habe. Das war richtig toll! Trotz der rund 500 Seiten habe ich diese Geschichte sehr schnell verschlungen und freue mich, trotz des kleinen Kritikpunktes auf Grund der übersinnlichen Elemente (weswegen ich nur 4,5 Sterne vergeben kann) sehr auf Band 2, auf den ich allerdings leider noch ein wenig warten muss…. Aber ich bin sicher, dass es sich lohnen wird!
Ich möchte dieses Buch sehr gerne weiter empfehlen, denn es hat mich in seiner Vielschichtigkeit begeistert, berührt und super gut unterhalten – viel Freude beim Lesen!
Dies ist der erste Band einer Reihe, in der 4 Schwestern die Hauptrolle spielen. Wir lernen Roz kennen, die im Nachlass ihrer Mutter einen ungewöhnlichen Ring findet und mit ihm Australien verlässt. In London entdeckt sie dann unerwartet in einem kleinen Antiquitätenladen ein Gemälde von Felsen in Schottland, das ihre Aufmerksamkeit ungewöhnlich stark gefangen nimmt und das sie nicht mehr los lässt. Doch was hat es damit auf sich und welche Geheimnisse bergen ihre eigene Familiengeschichte?
„Die Meerglas-Schwestern“ ist ein Buch, das mich sehr überrascht hat, denn es enthält eine viel vielschichtigere, umfassendere und ineinander verwobenere Geschichte, als ich gedacht hätte. Auf verschiedenen Zeitebenen lernen wir LeserInnen sehr starke Charaktere kennen und können ihnen in ihrer Entwicklung folgen. Mir hat das eine wunderbare Lesezeit geschenkt, die unerwartet spannend war und der ich regelrecht erlegen bin. Denn ich wollte das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen, nachdem ich einmal in die Geschichte eingetaucht war. Beide Zeitebenen haben mir sehr gefallen und ich habe mitgelitten, mitgefiebert und überhaupt mitgefühlt.
Einzig die Tatsache, dass die Geschichte kleine übernatürliche Elemente enthält, war für mich nicht ganz stimmig. Ich finde, dass die Geschichte diese überhaupt nicht braucht und hätte die Handlung ohne diese Dinge als noch runder und authentischer empfunden.
Doch ansonsten bin ich sehr glücklich mit dieser Geschichte, die so reich und bunt, so faszinierend, exotisch und doch lebensnah ist, dass ich mich sehr auf weitere Bände der Geschichte freue und gespannt darauf bin, wie sich die Handlung fortsetzen wird. Sehr gefallen hat es mir aber, dass dieser Band trotz der angekündigten Fortsetzung in sich einen runden Abschluss gefunden hat und auch als Einzelgeschichte lesbar ist.
Sie liest sich sehr leicht und flüssig und auch, wenn sie so vielschichtig ist, dass manchmal ein zweiter Gedanke zur Einordnung der Geschehnisse nötig ist, habe ich die Lektüre nie als anstrengend empfunden, sondern sehr genossen. Am Ende des Buches gibt es zudem einen Stammbaum, der die Beziehungen der ProtagonistInnen verdeutlicht, doch ich würde absolut empfehlen, diesen erst nach der Lektüre zu betrachten, da er ansonsten sehr viel der Geschichte vorwegnehmen würde und das wäre enorm schade! Ich finde es aber toll, dass es ihn gibt, denn er visualisiert und rundet die Geschichte für mich ab.
Ein Highlight waren für mich außerdem die Ortsbeschreibungen, die der Autorin so gut gelungen sind, das ich die wilden Felsen Skaras oder die weiten des australischen Outbacks regelrecht gesehen und gespürt habe. Das war richtig toll! Trotz der rund 500 Seiten habe ich diese Geschichte sehr schnell verschlungen und freue mich, trotz des kleinen Kritikpunktes auf Grund der übersinnlichen Elemente (weswegen ich nur 4,5 Sterne vergeben kann) sehr auf Band 2, auf den ich allerdings leider noch ein wenig warten muss…. Aber ich bin sicher, dass es sich lohnen wird!
Ich möchte dieses Buch sehr gerne weiter empfehlen, denn es hat mich in seiner Vielschichtigkeit begeistert, berührt und super gut unterhalten – viel Freude beim Lesen!