Gelungener Auftakt einer neuen Familiensaga
Der Einstieg fiel mir zunächst ehrlich gesagt gar nicht so leicht. Die ersten Kapitel brauchten etwas Zeit, bis ich richtig angekommen war. Doch irgendwann hat mich die Geschichte komplett hineingezogen. Genau diese Art von Buch, bei der man ständig noch „ein Kapitel mehr“ lesen möchte, weil man unbedingt verstehen will, wie alles zusammenhängt.
Die Handlung spielt auf mehreren Zeitebenen und kreist immer wieder um einen Opalring und ein altes Anwesen an der schottischen Küste und die Burg auf der gegenüberliegenden Seite. Bereits im Prolog wird der Fluch verhängt, von dem sich die Dorfbewohner noch Jahrzehnte später fürchten.
Auf der zweiten Zeitebene, die das Schicksal von vier Schwestern, die in den 1930er Jahre dieses Anwesen bewohnt haben, beschreibt, scheint dieser Schatten schließlich immer stärker spürbar zu werden. Vielleicht steckt wirklich etwas Mystisches dahinter, vielleicht ist es aber auch einfach das Leben selbst mit all seinen Verlusten und Tragödien.
Die Gegenwartsebene rund um Roz und Drew hat mich aber am meisten gecatcht. Ihre Gefühle haben bei mir ein warmes Gefühl hinterlassen, ihre Chemie fand ich sehr echt beschrieben. Iris und Guy aus den 1930er Jahren blieben für mich etwas distanzierter, vielleicht auch, weil ich ihre suchende Reise und ihre Ankunft im staubig heißen Outback nicht so mochte.
Der Roman hat keine herausragende historische Tiefe oder überraschende Wendungen. Für mich liegt seine Stärke klar in seiner Atmosphäre. Das Innenleben der Figuren, die Natur der rauen Küste, das alte Anwesen und das Hotel in der ehemaligen schottischen Burg konnte ich mir unglaublich lebendig vorstellen.
Bisher habe ich noch keine große Familiensaga gelesen. Umso mehr freue ich mich jetzt schon auf die weiteren Teile dieser Reihe.
Die Handlung spielt auf mehreren Zeitebenen und kreist immer wieder um einen Opalring und ein altes Anwesen an der schottischen Küste und die Burg auf der gegenüberliegenden Seite. Bereits im Prolog wird der Fluch verhängt, von dem sich die Dorfbewohner noch Jahrzehnte später fürchten.
Auf der zweiten Zeitebene, die das Schicksal von vier Schwestern, die in den 1930er Jahre dieses Anwesen bewohnt haben, beschreibt, scheint dieser Schatten schließlich immer stärker spürbar zu werden. Vielleicht steckt wirklich etwas Mystisches dahinter, vielleicht ist es aber auch einfach das Leben selbst mit all seinen Verlusten und Tragödien.
Die Gegenwartsebene rund um Roz und Drew hat mich aber am meisten gecatcht. Ihre Gefühle haben bei mir ein warmes Gefühl hinterlassen, ihre Chemie fand ich sehr echt beschrieben. Iris und Guy aus den 1930er Jahren blieben für mich etwas distanzierter, vielleicht auch, weil ich ihre suchende Reise und ihre Ankunft im staubig heißen Outback nicht so mochte.
Der Roman hat keine herausragende historische Tiefe oder überraschende Wendungen. Für mich liegt seine Stärke klar in seiner Atmosphäre. Das Innenleben der Figuren, die Natur der rauen Küste, das alte Anwesen und das Hotel in der ehemaligen schottischen Burg konnte ich mir unglaublich lebendig vorstellen.
Bisher habe ich noch keine große Familiensaga gelesen. Umso mehr freue ich mich jetzt schon auf die weiteren Teile dieser Reihe.