Starke Frauen
Vier Steine an einer Küste. Ein Schicksal, dass eine Familie entzweit. Und eine junge Frau, die die Wahrheit sucht. Das alles passiert in „Die Meerglasschwestern“.
Iris Blackmoore reist in den 1930ern nach Australien, um ihren Onkel zu finden. Sie erhofft sich Hilfe in einer aussichtslosen Situation. Unterwegs wird ihr Leben auf dem Kopf gestellt…
In der Gegenwart verlässt Roz Australien, auf der Flucht vor ihren Stiefvater. Sie trägt einen Ring, ein Familienerbstück, bei sich…
Die Story erinnert mich vom Plot her an Reihen rund um Familien und Geheimnisse, etwa die „Tochter“ Reihe von Soraya Lane oder die „Blütentöchter“ Reihe von Tessa Collins. Da ich beide Reihen interessant finde, habe ich mich auf das Buch gefreut.
Vom Setting her hat mich das Buch abgeholt. Sowohl die Steinarbeit am Strand, die der Vater den Schwestern hinterlässt, als auch die Schiffsreise und Australien beziehungsweise England werden detailreich und authentisch dargestellt, sodass ich direkt Lust auf mehr hatte. Selbst die spröde Landschaft in Australien hat mich aufgrund der Darstellung angesprochen.
Die gelungene Darstellung geht auf die Sprache zurück. Sie ist alltagsnah, passt zur Situation (in der Vergangenheit Lord, Lady, Sir, Madam und ähnliche Ansprachen, in der Gegenwart lockere Sprache) und zeigt mir als Leserin Aspekte, die gern verborgen bleiben (so etwa Roz Vergangenheit und dem Fakt, dass bei Iris Onkel nichts zu holen ist). Das macht den Roman gut lesbar.
Auch die Charaktere passen zum Roman . Iris wird von der verschlossenen Begleitperson zur toughen Ehefrau, die für sich einsieht und bei ihren Onkel wartet, während Roz mehr Selbstbewusstsein gewinnt und sich alleine zurecht findet. Das sind für mich sehr existenzielle Entwicklungen, die mir in ähnlichen Büchern gefehlt haben. Daher gebe ich, obwohl der Roman leichte Längen zwischendurch hat, fünf Sterne.
Iris Blackmoore reist in den 1930ern nach Australien, um ihren Onkel zu finden. Sie erhofft sich Hilfe in einer aussichtslosen Situation. Unterwegs wird ihr Leben auf dem Kopf gestellt…
In der Gegenwart verlässt Roz Australien, auf der Flucht vor ihren Stiefvater. Sie trägt einen Ring, ein Familienerbstück, bei sich…
Die Story erinnert mich vom Plot her an Reihen rund um Familien und Geheimnisse, etwa die „Tochter“ Reihe von Soraya Lane oder die „Blütentöchter“ Reihe von Tessa Collins. Da ich beide Reihen interessant finde, habe ich mich auf das Buch gefreut.
Vom Setting her hat mich das Buch abgeholt. Sowohl die Steinarbeit am Strand, die der Vater den Schwestern hinterlässt, als auch die Schiffsreise und Australien beziehungsweise England werden detailreich und authentisch dargestellt, sodass ich direkt Lust auf mehr hatte. Selbst die spröde Landschaft in Australien hat mich aufgrund der Darstellung angesprochen.
Die gelungene Darstellung geht auf die Sprache zurück. Sie ist alltagsnah, passt zur Situation (in der Vergangenheit Lord, Lady, Sir, Madam und ähnliche Ansprachen, in der Gegenwart lockere Sprache) und zeigt mir als Leserin Aspekte, die gern verborgen bleiben (so etwa Roz Vergangenheit und dem Fakt, dass bei Iris Onkel nichts zu holen ist). Das macht den Roman gut lesbar.
Auch die Charaktere passen zum Roman . Iris wird von der verschlossenen Begleitperson zur toughen Ehefrau, die für sich einsieht und bei ihren Onkel wartet, während Roz mehr Selbstbewusstsein gewinnt und sich alleine zurecht findet. Das sind für mich sehr existenzielle Entwicklungen, die mir in ähnlichen Büchern gefehlt haben. Daher gebe ich, obwohl der Roman leichte Längen zwischendurch hat, fünf Sterne.