Bekannte Story in neuem Gewand
Christoph Maria Herbst ist ohne Frage das große Highlight dieses Hörbuchs. Mit seiner warmen, pointierten und zugleich feinfühligen Art verleiht er Wilburs Reise eine Tiefe, die mich deutlich stärker berührt hat, als es der Text allein vermutlich geschafft hätte. Seine Interpretation ist nuanciert, lebendig und trägt das Hörbuch mühelos — ein Sprecher, der wirklich weiß, wie man Emotionen transportiert.
Die Geschichte selbst hat mich dagegen nur mäßig begeistert. Matt Haig greift erneut ein bekanntes Motiv auf: eine Reise durch das eigene Leben, die stark an Dickens’ Weihnachtsgeschichte erinnert, nur eben im modernen Gewand. Das ist nicht schlecht erzählt, aber für mich fehlte der Überraschungsmoment. Vieles wirkte vertraut, vorhersehbar und emotional weniger kraftvoll, als ich es mir gewünscht hätte.
Fazit: Ein Hörbuch, das vor allem durch Christoph Maria Herbst gewinnt. Seine herausragende Sprecherleistung hebt die Geschichte auf ein höheres Niveau. Inhaltlich bleibt der Roman für mich jedoch eher eine solide, aber wenig originelle Variation eines bekannten Erzählmusters.
Die Geschichte selbst hat mich dagegen nur mäßig begeistert. Matt Haig greift erneut ein bekanntes Motiv auf: eine Reise durch das eigene Leben, die stark an Dickens’ Weihnachtsgeschichte erinnert, nur eben im modernen Gewand. Das ist nicht schlecht erzählt, aber für mich fehlte der Überraschungsmoment. Vieles wirkte vertraut, vorhersehbar und emotional weniger kraftvoll, als ich es mir gewünscht hätte.
Fazit: Ein Hörbuch, das vor allem durch Christoph Maria Herbst gewinnt. Seine herausragende Sprecherleistung hebt die Geschichte auf ein höheres Niveau. Inhaltlich bleibt der Roman für mich jedoch eher eine solide, aber wenig originelle Variation eines bekannten Erzählmusters.