Berührende Gedanken, die aber leider teils schon mal so verarbeitet wurden
Nachdem mich "Die Mitternachtsbibliothek" mit alle ihren Impulsen sehr berührt hatte, war ich nun natürlich voller Vorfreude und hatte aber natürlich auch gewisse Erwartungen an dieses Buch.
Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist wieder ein wunderbar geschriebener Text, der hier nun von Erinnerungen, verpasste Chancen und der Frage, wann ein Leben eigentlich gelungen ist.
Dazu begleitet der Leser Wilbur, der am Ende seines Lebens eine berührende Reise in die Vergangenheit antritt und dabei die prägendsten Momente seines Lebens noch einmal durchlebt.
Die Atmosphäre, die Haig hier erzeugt ist sehr gelungen und auch gerade die Betonung dessen, dass nicht nur die großen, bedeutenden Entscheidungen, sondern auch die kleinen, zunächst unbedeutend scheinenden Momente einen wichtigen Einfluss haben.
Aber ich schwanke tatsächlich, wie ich eine ganz bestimmte Tatsache noch einorden soll: denn die Gedankengänge und Impulse erinnern an manchen Stellen wirklich sehr an "Die Mitternachtsbibliothek". Das ist einerseits eine schöne Verbindung/eine Brücke, die zwischen den beiden Büchern geschlagen wird. Andererseits hatte ich an manchen Stellen auch schon ein wenig das Gefühl, das die Gedankengänge und Formulierungen aus dem "ersten" Buch einfach nochmal wiederholt ( drastisch formuliert; nochmal aufgewärmt) wurden.
Insgesamt für mich ein tolles Buch, das wirklich tolle Impulse gibt und zum Nachdenken anregt. Es muss aber im Kopf behalten werden, dass wenn man "Die Mitternachtsbibliothek" bereits gelesen hat, die Neuartigkeit der Gedankengänge teils leider nur noch eingeschränkt vorhanden ist.
Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist wieder ein wunderbar geschriebener Text, der hier nun von Erinnerungen, verpasste Chancen und der Frage, wann ein Leben eigentlich gelungen ist.
Dazu begleitet der Leser Wilbur, der am Ende seines Lebens eine berührende Reise in die Vergangenheit antritt und dabei die prägendsten Momente seines Lebens noch einmal durchlebt.
Die Atmosphäre, die Haig hier erzeugt ist sehr gelungen und auch gerade die Betonung dessen, dass nicht nur die großen, bedeutenden Entscheidungen, sondern auch die kleinen, zunächst unbedeutend scheinenden Momente einen wichtigen Einfluss haben.
Aber ich schwanke tatsächlich, wie ich eine ganz bestimmte Tatsache noch einorden soll: denn die Gedankengänge und Impulse erinnern an manchen Stellen wirklich sehr an "Die Mitternachtsbibliothek". Das ist einerseits eine schöne Verbindung/eine Brücke, die zwischen den beiden Büchern geschlagen wird. Andererseits hatte ich an manchen Stellen auch schon ein wenig das Gefühl, das die Gedankengänge und Formulierungen aus dem "ersten" Buch einfach nochmal wiederholt ( drastisch formuliert; nochmal aufgewärmt) wurden.
Insgesamt für mich ein tolles Buch, das wirklich tolle Impulse gibt und zum Nachdenken anregt. Es muss aber im Kopf behalten werden, dass wenn man "Die Mitternachtsbibliothek" bereits gelesen hat, die Neuartigkeit der Gedankengänge teils leider nur noch eingeschränkt vorhanden ist.