Das vorbeirauschende Leben
Wilbur ist am Ende seines Lebens angekommen, im hohen Alter stirbt er nach einer Klavierstunde zu Hause. Zu diesem Zeitpunkt konnte er auf ein erfolgreiches Berufsleben als Buchhändler und Gründer einer ganzen Reihe von Buchläden zurückblicken, aber er war auch einsam. Der Erfolg hat ihn einsam gemacht. Nun wartet der Mitternachtszug auf ihn und dort begegnet ihm Agnes, die Buchhändlerin, die seine Liebe zu Büchern immer gefördert hat, als er noch sehr jung war. Nun ist sie seine Begleitung auf einer Reise durch sein Leben, der Zug hält an verschiedenen Stationen an, die Wilbur nicht beeinflussen kann. Er steigt aus und erlebt die Situation als Geist mit dem Wissen von heute nochmal. Wenn der Zug hupt, geht die Fahrt weiter, ob es Wilbur passt oder nicht. Er darf die Vergangenheit auch nicht ändern und muss auch manche nicht so schöne Situation noch mal erleben. Natürlich ist er inzwischen sehr weise und es läuft darauf hinaus, dass sich Wilbur auf die Dinge besinnt, die wirklich wichtig sind bzw. wichtig waren in seinem Leben und das ist nicht nur der berufliche Erfolg, sondern auch seine große Liebe Maggie und sein Freund Charlie.
Die Idee des Buches ist neu und sehr interessant finde ich. Ich habe etwas gebraucht, um mit dem Buch warm zu werden, aber dann hat es mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil von Matt Haig ist toll und so macht es Freude Wilbur, bei der Reise durch sein bewegtes Leben zu begleiten und vielleicht auch die eine oder andere eigene Entscheidung zu hinterfragen.
Die Idee des Buches ist neu und sehr interessant finde ich. Ich habe etwas gebraucht, um mit dem Buch warm zu werden, aber dann hat es mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil von Matt Haig ist toll und so macht es Freude Wilbur, bei der Reise durch sein bewegtes Leben zu begleiten und vielleicht auch die eine oder andere eigene Entscheidung zu hinterfragen.