Dein Leben im Rückblick

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bogorm Avatar

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Matthias Haig hat mich mit seinem letzten Buch (Die Unmöglichkeit des Lebens) etwas enttäuscht, aber jetzt hat er mich wieder zurück. Die Reise von Wilbur durch sein Leben hat mich sehr berührt. Der belesene, feinfühlige Mann, der zum verbissenen Geschäftsmann wird und neben ihm Maggie, die sich für ihn aufgibt. Man fühlt den Schmerz, den die beiden in sich tragen, aber auch das Glück und die Liebe, die sie für einander empfinden.
Wilbur muss die Höhen und Tiefen seines Lebens nochmals durchlaufen, mit einem Blick als Zuschauer. Wie grausam das einem erscheinen mag und wieviel man anders machen würde, wenn man die Chance bekommen würde?
Haig schafft es mit einem Satz so viel zu sagen, er wirkt, als hätte er schon ein ganzes Leben gelebt.
Das Cover passt gut und soll halt auch zu den bisherigen Büchern passen, aber es gefällt mir.