Ein Buch zum Innehalten und Nachdenken
Wilbur blickt auf ein langes Leben zurück – von seiner Hochzeit mit Maggie im August 1974 und den Flitterwochen in Venedig bis hin zu all den Entscheidungen, Verlusten und Wendepunkten, die danach folgten. Jahrzehnte später, nach seinem Tod, begegnet er plötzlich Agnes, der ehemaligen Besitzerin seines liebsten Buchladens, und reist mit einem geheimnisvollen Mitternachtszug noch einmal durch die bedeutendsten Momente seines Lebens.
Die Geschichte hat mich vor allem durch ihre ruhige, melancholische Atmosphäre berührt. Matt Haig erzählt hier keine actionreiche Geschichte, sondern eine sehr leise und emotionale Reise durch Erinnerungen, verpasste Chancen und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Besonders schön fand ich den Gedanken, nach dem Tod noch einmal mit dem Wissen und der Lebenserfahrung von heute auf das eigene Leben zurückblicken zu können. Auch die Vorstellung, als Geist den Körper aus den „besten Jahren“ zu haben, während der eigene Geist all das Wissen und die Erfahrungen behalten hat, mochte ich unglaublich gerne.
Der Schreibstil wirkt stellenweise etwas klassisch und nostalgisch, woran ich mich anfangs erst etwas gewöhnen musste, aber letztlich gut zur Stimmung der Geschichte gepasst hat. Durch die kurzen Kapitel ließ sich das Buch trotzdem angenehm lesen. Zwar hätte ich mir emotional stellenweise noch etwas mehr Intensität gewünscht, dennoch regt die Geschichte sehr zum Nachdenken an – über Entscheidungen, Beziehungen und darüber, ob man eigentlich das Leben lebt, das man selbst möchte.
Besonders mochte ich, dass das Buch keine perfekten Antworten liefern möchte. Stattdessen zeigt es auf eine ruhige und berührende Weise, dass ein Leben nicht perfekt sein muss, um wertvoll gewesen zu sein. Für mich vielleicht nicht das stärkste Buch von Matt Haig, aber definitiv eines, das nachhallt und zum Innehalten einlädt.
Die Geschichte hat mich vor allem durch ihre ruhige, melancholische Atmosphäre berührt. Matt Haig erzählt hier keine actionreiche Geschichte, sondern eine sehr leise und emotionale Reise durch Erinnerungen, verpasste Chancen und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Besonders schön fand ich den Gedanken, nach dem Tod noch einmal mit dem Wissen und der Lebenserfahrung von heute auf das eigene Leben zurückblicken zu können. Auch die Vorstellung, als Geist den Körper aus den „besten Jahren“ zu haben, während der eigene Geist all das Wissen und die Erfahrungen behalten hat, mochte ich unglaublich gerne.
Der Schreibstil wirkt stellenweise etwas klassisch und nostalgisch, woran ich mich anfangs erst etwas gewöhnen musste, aber letztlich gut zur Stimmung der Geschichte gepasst hat. Durch die kurzen Kapitel ließ sich das Buch trotzdem angenehm lesen. Zwar hätte ich mir emotional stellenweise noch etwas mehr Intensität gewünscht, dennoch regt die Geschichte sehr zum Nachdenken an – über Entscheidungen, Beziehungen und darüber, ob man eigentlich das Leben lebt, das man selbst möchte.
Besonders mochte ich, dass das Buch keine perfekten Antworten liefern möchte. Stattdessen zeigt es auf eine ruhige und berührende Weise, dass ein Leben nicht perfekt sein muss, um wertvoll gewesen zu sein. Für mich vielleicht nicht das stärkste Buch von Matt Haig, aber definitiv eines, das nachhallt und zum Innehalten einlädt.