Eine Reise zu der Frage, was wirklich zählt
Sicher haben die meisten Menschen schon einmal einen Artikel darüber gelesen, was Menschen am Sterbebett am häufigsten bereuen. Die Mitternachtsreise greift genau diese Thematik auf und macht sie auf eine Weise greifbar, die deutlich mehr berührt, als es wissenschaftliche Artikel oder Ratgebertexte könnten. Matt Haig erzählt eine einfühlsame Geschichte über verpasste Chancen, die Wichtigkeit von zwischenmenschlichen Beziehungen und die Frage, was ein erfülltes Leben eigentlich ausmacht.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Die Gestaltung ist stimmungsvoll und das kleine Detail, dass Teile davon im Dunkeln leuchten, verleiht dem Buchcover etwas leicht Magisches... das gewisse Extra eben.
Der Einstieg in die Geschichte hat bei mir allerdings etwas Zeit gebraucht. Die Spannungskurve verläuft eher ruhig, sodass ich anfangs nicht völlig in die Handlung hineingezogen wurde. Ab etwa der Hälfte des Romans fiel es mir dann deutlich leichter, mich von Kapitel zu Kapitel zu blättern und emotional tiefer in die Geschichte einzutauchen.
Ich mag Matt Haigs Bücher und seinen poignanten Schreibstil im Allgemeinen sehr gern. Er schafft es, psychologisch wertvolle, tiefgründige und existenzielle Themen in vergleichsweise kurze Romane zu verpacken, ohne dass sie an Wirkung verlieren oder oberflächlich wirken. Auch "Die Mitternachtsreise" beschäftigt sich mit großen Fragen des Lebens und lädt dazu ein, die eigenen Prioritäten zu hinterfragen. Durch die retrospektive und eher passive Sicht auf Wilburs Leben wirkt die Geschichte allerdings ruhiger und weniger dynamisch als "Die Mitternachtsbibliothek".
Im direkten Vergleich hat mich das Buch daher auch etwas weniger stark berührt. Nora war für mich als Protagonistin emotional zugänglicher als Wilbur, der trotz der Rückblicke auf sein Leben insgesamt etwas blasser bleibt. Auch das Ende empfand ich als etwas weniger nachhallend als das der Mitternachtsbibliothek.
Nichtsdestotrotz ist "Die Mitternachtsreise" eine nachdenkliche und berührende Geschichte, in die Matt Haig erneut einige wertvolle Lebensweisheiten verpackt. Eine Empfehlung für alle, die tiefgründige, aber leicht zugängliche Romane mögen, die einen dazu bringen, das eigene Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Die Gestaltung ist stimmungsvoll und das kleine Detail, dass Teile davon im Dunkeln leuchten, verleiht dem Buchcover etwas leicht Magisches... das gewisse Extra eben.
Der Einstieg in die Geschichte hat bei mir allerdings etwas Zeit gebraucht. Die Spannungskurve verläuft eher ruhig, sodass ich anfangs nicht völlig in die Handlung hineingezogen wurde. Ab etwa der Hälfte des Romans fiel es mir dann deutlich leichter, mich von Kapitel zu Kapitel zu blättern und emotional tiefer in die Geschichte einzutauchen.
Ich mag Matt Haigs Bücher und seinen poignanten Schreibstil im Allgemeinen sehr gern. Er schafft es, psychologisch wertvolle, tiefgründige und existenzielle Themen in vergleichsweise kurze Romane zu verpacken, ohne dass sie an Wirkung verlieren oder oberflächlich wirken. Auch "Die Mitternachtsreise" beschäftigt sich mit großen Fragen des Lebens und lädt dazu ein, die eigenen Prioritäten zu hinterfragen. Durch die retrospektive und eher passive Sicht auf Wilburs Leben wirkt die Geschichte allerdings ruhiger und weniger dynamisch als "Die Mitternachtsbibliothek".
Im direkten Vergleich hat mich das Buch daher auch etwas weniger stark berührt. Nora war für mich als Protagonistin emotional zugänglicher als Wilbur, der trotz der Rückblicke auf sein Leben insgesamt etwas blasser bleibt. Auch das Ende empfand ich als etwas weniger nachhallend als das der Mitternachtsbibliothek.
Nichtsdestotrotz ist "Die Mitternachtsreise" eine nachdenkliche und berührende Geschichte, in die Matt Haig erneut einige wertvolle Lebensweisheiten verpackt. Eine Empfehlung für alle, die tiefgründige, aber leicht zugängliche Romane mögen, die einen dazu bringen, das eigene Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten.