Eine Reise in die Vergangenheit

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Wilbur stirbt und es ist nicht einfach alles schwarz. Als er stirbt und „erwacht“ steht an einem Bahnhof ein eigenartiger Zug und Agnes Bagdale wartet dort auf ihn. Die Agnes, die vor Jahren einen Buchladen geführt hat und wo er in der Kindheit viel Zeit verbracht hat. Agnes erklärt ihm, dass dieser Zug sein Leben zeigen wird. Er wird auf eine Reise durch sein Leben gehen. Manches wird am Fenster vorbeiziehen und manches mal wird der Zug anhalten und er muss aussteigen, um die Situationen noch einmal zu erleben. Denn es gab so einiges in seinem Leben, was schön war, aber leider auch vieles, was nicht so schön war. So hat er die Liebe verloren bzw. im Geschäftswahn vergessen seine Frau zu lieben und entsprechend zu beachten, wie sie es verdient hätte... Was erwartet ihn am Ende der Reise? Was würde passieren, wenn er in die Geschehen irgendwie eingreifen könnte / würde?

Wilbur ist ein spezieller Mensch. Man erlebt sein Leben wirklich von Anfang an. Man erlebt, wie er seine große Liebe Maggie trifft und wie es sich zwischen ihnen entwickelt. Man erlebt aber auch die dunklen Momente in seinem Leben. Und leider müssen wir mitansehen (mitlesen), wie Wilbur nur noch das Geschäft sieht und ein Workaholic wird und dabei seine Freunde und seine Liebe verliert, ohne es wirklich mitzubekommen. Das hat einen schon das Herz zerbrochen. Aber am liebsten hätte ich Wilbur genommen und geschüttelt. Aber das wollte zum Glück der verstorbene Wilbur schon machen, denn er wusste ja, wie sein Leben wurde.

Ein herzergreifendes Buch, in dem ich mir wieder viele Zitate markiert habe und an welches ich sicher noch öfters denken werde. Wie auch bei „Die Mitternachtsbibliothek“. Eine klare Leseempfehlung!