Eine Reise, welche ich nie vergessen werde
Was habe ich damals die Mitternachtsbibliothek geliebt. Und ich bin gar nicht die Leserin von Literatur und Geschichten mit so viel Tiefgang. Eher ein guter Thriller oder einem erwachseneren Fantasystory ohne Liebessschnickschnack.
Aber hier ist es für mich, wie nach Hause kommen. So wie Wilbur sein Leben nochmal sehen und erleben darf, so ist es für mich, als wäre ich wieder in der Mitternachtsbibliothek. Nur das ich keine alternativen Welten erlebe mit einem „was wäre, wenn“, sondern ich sehe, was mein Leben mit sich gebracht hat.
Im ersten Augenblick mag man Wilbur total. Aber man erlebt auch wie er sich verändert und das Gefühl wie man zu ihm steht, das geht auf und ab. Wir wissen das es an ihm liegt, dass er von Maggie als Liebe seines Lebens getrennt ist. Das sein ehemaliger Jugendfreund und auch noch im Erwachsenenleben stehende Charlie ihm näher stehen könnte, hätte er nicht Mist gebaut. Die Neugier was passiert ist, ist immens hoch.
So stirbt Wilbur mit 81 Jahren und wir erleben, wie er als Geist in den Mitternachtszug steigt und sein Leben rückblickend erlebt. Es ist so süß, wie er sich selbst als Baby sieht und so traurig zu sehen, wo sich sein Leben hin entwickelt hat.
Haig hat es geschafft eine Geschichte zu schreiben mit so viel Emotionen und so tiefgründig, wie es selten Geschichten sind. Wir erleben, wie ein Mensch es schafft aus den ärmsten Verhältnissen überhaupt rauszukommen und es im Leben sehr weit zu bringen. Harte Arbeit und viel Verlust gehören jedoch dazu. Wilbur spiegelt wieder, wie sehr wir uns nach der Liebe sehnen und nach Sicherheit, zeigt wie Traumata ein Leben lang an uns hängen bleiben können, wenn diese nicht verarbeitet werden.
In Szenen, die uns berühren, in so vielen tollen Weisheiten und den sehr ruhigen Situationen im Buch, wird man als Leser sehr nachdenklich. Man denkt darüber nach was wir im Leben erreicht haben, wo wir heute stehen und wohin wir gehen wollen. Hat man alles richtig gemacht oder hätte anders reagieren sollen. Sind wir offen für unsere Gefühle oder verschließen wir uns, wo wir das Gespräch suchen sollten.
Es sind solche Sätze, die das Buch so wunderbar füllen und niemals übertrieben oder falsch platziert wirken:
„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“
Ich danke den Autor aus ganzem Herzen, für dieses tolle Buch, welches ich gerne in meiner Erinnerung behalten werde, auch wenn ich 81 Jahre alt sein werde.
Aber hier ist es für mich, wie nach Hause kommen. So wie Wilbur sein Leben nochmal sehen und erleben darf, so ist es für mich, als wäre ich wieder in der Mitternachtsbibliothek. Nur das ich keine alternativen Welten erlebe mit einem „was wäre, wenn“, sondern ich sehe, was mein Leben mit sich gebracht hat.
Im ersten Augenblick mag man Wilbur total. Aber man erlebt auch wie er sich verändert und das Gefühl wie man zu ihm steht, das geht auf und ab. Wir wissen das es an ihm liegt, dass er von Maggie als Liebe seines Lebens getrennt ist. Das sein ehemaliger Jugendfreund und auch noch im Erwachsenenleben stehende Charlie ihm näher stehen könnte, hätte er nicht Mist gebaut. Die Neugier was passiert ist, ist immens hoch.
So stirbt Wilbur mit 81 Jahren und wir erleben, wie er als Geist in den Mitternachtszug steigt und sein Leben rückblickend erlebt. Es ist so süß, wie er sich selbst als Baby sieht und so traurig zu sehen, wo sich sein Leben hin entwickelt hat.
Haig hat es geschafft eine Geschichte zu schreiben mit so viel Emotionen und so tiefgründig, wie es selten Geschichten sind. Wir erleben, wie ein Mensch es schafft aus den ärmsten Verhältnissen überhaupt rauszukommen und es im Leben sehr weit zu bringen. Harte Arbeit und viel Verlust gehören jedoch dazu. Wilbur spiegelt wieder, wie sehr wir uns nach der Liebe sehnen und nach Sicherheit, zeigt wie Traumata ein Leben lang an uns hängen bleiben können, wenn diese nicht verarbeitet werden.
In Szenen, die uns berühren, in so vielen tollen Weisheiten und den sehr ruhigen Situationen im Buch, wird man als Leser sehr nachdenklich. Man denkt darüber nach was wir im Leben erreicht haben, wo wir heute stehen und wohin wir gehen wollen. Hat man alles richtig gemacht oder hätte anders reagieren sollen. Sind wir offen für unsere Gefühle oder verschließen wir uns, wo wir das Gespräch suchen sollten.
Es sind solche Sätze, die das Buch so wunderbar füllen und niemals übertrieben oder falsch platziert wirken:
„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“
Ich danke den Autor aus ganzem Herzen, für dieses tolle Buch, welches ich gerne in meiner Erinnerung behalten werde, auch wenn ich 81 Jahre alt sein werde.