Eine wundervolle, mystische Geschichte über das Leben und die Prioritäten, die man setzt.
"Ich weiß nicht, wo sich die Vergangenheit verbirgt, aber dort werden wir uns begegnen. Maggie"
Und genau dort treffen sie sich tatsächlich wieder, Wilbur und Maggie, in der Vergangenheit.
Der Roman beginnt mit ihrer Hochzeitsreise und springt dann weit in die Zukunft, zu Wilburs Tod. Doch der Tod ist erst der Anfang. Ihn erwartet kein Fegefeuer, kein Licht am Ende des Tunnels, sondern ein Zug. Jener Zug, dessen kleines Modell sein geliebtes Spielzeug als Kind war. Im Mitternachtszug wartet Agnes, die Buchhändlerin, die ihn als Kind stundenlang in ihrem Laden stöbern lies. Sie ist Wilburs Begleiterin auf seiner letzten Reise , so wie sie ihn auch im Leben ein entscheidendes Stück begleitet hat.
Der Zug zieht an Wilburs ganzem Leben vorbei, an manchen Stellen kann er aussteigen, nein, muss er aussteigen. Denn gerade die schönen Augenblicke, wie sein erstes Treffen mit Maggie, verfliegen nur so. Doch gerade an den schrecklichsten muss er länger verweilen. Die finanzielle Not seiner Mutter, das Unglück, das seinem geliebten Bruder widerfahren ist.
Mit der Weisheit des Alters sieht Wilbur seine klugen Entscheidungen als junger Mann, aber auch seine schwerwiegendsten Fehler. Obwohl er nie studieren konnte, hat er es weit gebracht, erfolgreich eine Buchhandelskette gegründet, war Vortragender - doch das wirklich wichtige, das allerwichtigste, seine Maggie, hat er auf dem Weg verloren.
Ich habe mit Wilbur mitgelitten, wollte sein jüngeres Ich manchmal schütteln - so wie sein Geist aus dem Zug es selber gerne getan hätte. Denn jetzt weiß er, wohin sein Weg ihn geführt hat, zu Reichtum, aber vor allem zu Einsamkeit.
Matt Haig hat wieder eine wundervolle, mystische Geschichte erschaffen, die mich sprachlos und nachdenklich zurückgelassen hat. Was ist wirklich wichtig, welche Prioritäten will man in seinem Leben setzen?
Gesprochen wird "Die Mitternachtsreise" von Christoph Maria Herbst. Und was soll ich sagen, er hat mich von Anfang an mitgerissen. Seine etwas rasche Art zu sprechen hat perfekt zu dieser aufregenden Reise gepasst. Egal ob er Agnes, Maggie oder Wilbur sprach, er hat die unterschiedlichen Charaktere perfekt rübergebracht.
Fazit:
Eine wundervolle, mystische Geschichte über das Leben und die Prioritäten, die man setzt.
Und genau dort treffen sie sich tatsächlich wieder, Wilbur und Maggie, in der Vergangenheit.
Der Roman beginnt mit ihrer Hochzeitsreise und springt dann weit in die Zukunft, zu Wilburs Tod. Doch der Tod ist erst der Anfang. Ihn erwartet kein Fegefeuer, kein Licht am Ende des Tunnels, sondern ein Zug. Jener Zug, dessen kleines Modell sein geliebtes Spielzeug als Kind war. Im Mitternachtszug wartet Agnes, die Buchhändlerin, die ihn als Kind stundenlang in ihrem Laden stöbern lies. Sie ist Wilburs Begleiterin auf seiner letzten Reise , so wie sie ihn auch im Leben ein entscheidendes Stück begleitet hat.
Der Zug zieht an Wilburs ganzem Leben vorbei, an manchen Stellen kann er aussteigen, nein, muss er aussteigen. Denn gerade die schönen Augenblicke, wie sein erstes Treffen mit Maggie, verfliegen nur so. Doch gerade an den schrecklichsten muss er länger verweilen. Die finanzielle Not seiner Mutter, das Unglück, das seinem geliebten Bruder widerfahren ist.
Mit der Weisheit des Alters sieht Wilbur seine klugen Entscheidungen als junger Mann, aber auch seine schwerwiegendsten Fehler. Obwohl er nie studieren konnte, hat er es weit gebracht, erfolgreich eine Buchhandelskette gegründet, war Vortragender - doch das wirklich wichtige, das allerwichtigste, seine Maggie, hat er auf dem Weg verloren.
Ich habe mit Wilbur mitgelitten, wollte sein jüngeres Ich manchmal schütteln - so wie sein Geist aus dem Zug es selber gerne getan hätte. Denn jetzt weiß er, wohin sein Weg ihn geführt hat, zu Reichtum, aber vor allem zu Einsamkeit.
Matt Haig hat wieder eine wundervolle, mystische Geschichte erschaffen, die mich sprachlos und nachdenklich zurückgelassen hat. Was ist wirklich wichtig, welche Prioritäten will man in seinem Leben setzen?
Gesprochen wird "Die Mitternachtsreise" von Christoph Maria Herbst. Und was soll ich sagen, er hat mich von Anfang an mitgerissen. Seine etwas rasche Art zu sprechen hat perfekt zu dieser aufregenden Reise gepasst. Egal ob er Agnes, Maggie oder Wilbur sprach, er hat die unterschiedlichen Charaktere perfekt rübergebracht.
Fazit:
Eine wundervolle, mystische Geschichte über das Leben und die Prioritäten, die man setzt.