Fünf Minuten für eine andere Zukunft
„Die Mitternachtsreise“ – der neueste Roman aus der Feder von Matt Haig – wird oft als Fortsetzung seines Romans „Die Mitternachtsbibliothek“ gehandelt, ist aber im klassischen Sinn keine Fortsetzung.
Am Ende seines Lebens angelangt, landet Wilbur Budd auf einmal im Mitternachtszug. Toter als tot trifft er dort auf seine alte Bekannte, Agnes Bagdale, die sich dazu bereiterklärt hat, Wilbur auf seiner Reise in die Ewigkeit zu begleiten.
Station macht der Mitternachtszug an vielen bedeutenden Momenten in Wilburs Leben. Er gibt ihm so die Möglichkeit, sein Leben zu verstehen (S.35). Denn „Welche Ironie, dass man nur einen Augenblick braucht, um zu sterben, aber ein ganzes Leben, um zu verstehen, wie man lebt.“ (S. 270)
Wilbur sieht auf seiner Reise mit eigenen Augen, wie seine Ängste und Selbstzweifel im Laufe seines Lebens die Oberhand gewannen und wie er sich mehr und mehr sich selbst entfremdete. Voll der Reue beschließt er, zum ersten Mal in seinem Leben – pardon, im Tode – die Regeln zu brechen, um seinem Leben vielleicht doch noch eine andere Richtung zu geben.
Wie bereits „Die Mitternachtsbibliothek“ ist auch das vorliegende Werk eine Einladung, innezuhalten und das eigene Leben zu reflektieren. Sätze nicht nur zu lesen, sondern sie voll auszukosten, sich auf die Spur ihrer tieferen Bedeutung zu begeben. „Die Mitternachtsreise“ ist kein Buch, das man hintereinanderweg lesen sollte, sondern dem man sich voll und ganz überantworten darf, um nach der Lektüre mit einem neuen Blick auf das Leben aufzuschauen.
Fazit: Sehr erbauliche Lektüre mit toller Aufmachung – der Schutzumschlag leuchtet im Dunkeln!
Am Ende seines Lebens angelangt, landet Wilbur Budd auf einmal im Mitternachtszug. Toter als tot trifft er dort auf seine alte Bekannte, Agnes Bagdale, die sich dazu bereiterklärt hat, Wilbur auf seiner Reise in die Ewigkeit zu begleiten.
Station macht der Mitternachtszug an vielen bedeutenden Momenten in Wilburs Leben. Er gibt ihm so die Möglichkeit, sein Leben zu verstehen (S.35). Denn „Welche Ironie, dass man nur einen Augenblick braucht, um zu sterben, aber ein ganzes Leben, um zu verstehen, wie man lebt.“ (S. 270)
Wilbur sieht auf seiner Reise mit eigenen Augen, wie seine Ängste und Selbstzweifel im Laufe seines Lebens die Oberhand gewannen und wie er sich mehr und mehr sich selbst entfremdete. Voll der Reue beschließt er, zum ersten Mal in seinem Leben – pardon, im Tode – die Regeln zu brechen, um seinem Leben vielleicht doch noch eine andere Richtung zu geben.
Wie bereits „Die Mitternachtsbibliothek“ ist auch das vorliegende Werk eine Einladung, innezuhalten und das eigene Leben zu reflektieren. Sätze nicht nur zu lesen, sondern sie voll auszukosten, sich auf die Spur ihrer tieferen Bedeutung zu begeben. „Die Mitternachtsreise“ ist kein Buch, das man hintereinanderweg lesen sollte, sondern dem man sich voll und ganz überantworten darf, um nach der Lektüre mit einem neuen Blick auf das Leben aufzuschauen.
Fazit: Sehr erbauliche Lektüre mit toller Aufmachung – der Schutzumschlag leuchtet im Dunkeln!