Inspirierend, aber nicht so gut wie Band 1

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lenas.zeilenwelt Avatar

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Winston erhält die Chance nach seinem Tod noch einmal die Schlüsselszenen seines Lebens als außenstehender Beobachter zu erleben. Schnell merkt er, an welchen Stellen er gerne anders gehandelt oder sich anders entschieden hätte. Doch kann er sein bereits gelebtes Leben noch verändern?

Auch wenn dieses Buch als der 2. Band von „Die Mitternachtsbibliothek“ gehandelt wird, ist es ganz anders aufgebaut. Die Atmosphäre und Stimmung ist vergleichbar, aber meine Sorge, es könnte dem Vorgänger zu ähnlich sein, war völlig unbegründet.

Im Laufe des Buches werden viele Bücher erwähnt und auch das Lesen und Bücher empfehlen ist immer wieder ein wichtiges Motiv. Das hat mir als buchbegeisterte Person sehr gefallen, auch wenn mir viele erwähnte Bücher nichts sagen.

Die erste Hälfte des Buches hat sich für mich etwas gezogen, da durch den Prolog schon vorgegriffen wurde, wie Winstons Leben verlaufen wird. Erst nachdem zeitlich der Prolog erreicht wurde, hat die Handlung für mich an Spannung gewonnen.

Das Buch beinhaltet viele Fragestellungen und viel Inspiration, sodass beim Lesen meiner Meinung nach in jeder Lebensphase etwas mitgenommen werden kann. Es lohnt sich sicherlich auch das Buch mehr als einmal zu lesen.

Ein inspirierendes Buch, das für mich jedoch nicht an seinen Vorgänger herankommt.