Leider eher eine Enttäuschung
Während ich von anderen Büchern des Autors Matt Haig wie "Die Mitternachtsbibliothek", "Wie man die Zeit anhält" und "Die Unmöglichkeit des Lebens" sehr begeistert war, ließ mich "Die Mitternachtsreise" doch leider eher enttäuscht zurück.
Normalerweise bestechen die Bücher durch eine sehr genaue Betrachtung der Menschheit, es gibt eine Prise Magie und meist steht die Frage "Was ist wirklich wichtig im Leben?" im Mittelpunkt. Dies war auch hier der Fall. Schließlich geht es darum, dass der Hauptcharakter Wilbur nach seinem Tod noch einmal die bedeutendsten Momente seines Lebens erneut erlebt. Im Zentrum steht hier eine vergangene Liebe zu Maggie , die er zu Lebzeiten nicht so wertschätzen konnte, wie er es rückblickend gerne gemacht hätte.
Allerdings war von vornherein absehbar, dass es bei ihm und Maggie nicht gut ausgehen würde, so dass die Rückblicke auf sein Leben zwar interessant, aber seine Schlussfolgerungen nach dem Motto "Hier hätte ich ihr mehr Aufmerksamkeiten schenken sollen" oder "Hätte ich doch mal hier gewusst, dass...." eher wenig überraschend waren. Nach 50% des Buches hatte ich das Gefühl, dass ich eher ein Familiendrama über Maggie und Wilbur lese, als eine etwas magisch angehauchte Geschichte. Klar, der Zug mit dem Wilbur durch sein Leben reist, ist magisch, aber mehr auch nicht. Hier muss ich zugeben, dass ich das Buch normalerweise abgebrochen hätte, wenn es nicht von einem Autor wäre, den ich an sich mag. Mein Gedanke war dann "Also wenn jetzt nicht noch etwas magisches passiert, dann passt das Buch überhaupt nicht zu den bisher gelesenen Büchern." Aber bis zu diesem Zeitpunkt im Buch musste ich mich ein bisschen durch die Geschichte quälen.
Leider passierte dann genau das, was ich mir vorgestellt habe, was aber auch nicht überraschend war und daher für mich jetzt nicht so wirklich einen Twist oder eine Spannung erzeugte. Eigentlich war schon vom Klappentext her klar, wie das Buch ausgehen würde.
Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, vielleicht hat mich das Thema auch gerade einfach persönlich nicht zu sehr angesprochen und zu einem anderen Zeitpunkt in meinem Leben könnte ich mehr damit anfangen. Jetzt geht das Buch erstmal an die anderen Matt-Haig-Fans in meinem Umfeld und ich bin gespannt, ob das Buch für sie mehr Bedeutung haben wird. Beim nächsten Buch von ihm werde ich aber wieder zuschlagen, denn grundsätzlich finde ich Schreibstil und Atmosphäre weiterhin gut!
Normalerweise bestechen die Bücher durch eine sehr genaue Betrachtung der Menschheit, es gibt eine Prise Magie und meist steht die Frage "Was ist wirklich wichtig im Leben?" im Mittelpunkt. Dies war auch hier der Fall. Schließlich geht es darum, dass der Hauptcharakter Wilbur nach seinem Tod noch einmal die bedeutendsten Momente seines Lebens erneut erlebt. Im Zentrum steht hier eine vergangene Liebe zu Maggie , die er zu Lebzeiten nicht so wertschätzen konnte, wie er es rückblickend gerne gemacht hätte.
Allerdings war von vornherein absehbar, dass es bei ihm und Maggie nicht gut ausgehen würde, so dass die Rückblicke auf sein Leben zwar interessant, aber seine Schlussfolgerungen nach dem Motto "Hier hätte ich ihr mehr Aufmerksamkeiten schenken sollen" oder "Hätte ich doch mal hier gewusst, dass...." eher wenig überraschend waren. Nach 50% des Buches hatte ich das Gefühl, dass ich eher ein Familiendrama über Maggie und Wilbur lese, als eine etwas magisch angehauchte Geschichte. Klar, der Zug mit dem Wilbur durch sein Leben reist, ist magisch, aber mehr auch nicht. Hier muss ich zugeben, dass ich das Buch normalerweise abgebrochen hätte, wenn es nicht von einem Autor wäre, den ich an sich mag. Mein Gedanke war dann "Also wenn jetzt nicht noch etwas magisches passiert, dann passt das Buch überhaupt nicht zu den bisher gelesenen Büchern." Aber bis zu diesem Zeitpunkt im Buch musste ich mich ein bisschen durch die Geschichte quälen.
Leider passierte dann genau das, was ich mir vorgestellt habe, was aber auch nicht überraschend war und daher für mich jetzt nicht so wirklich einen Twist oder eine Spannung erzeugte. Eigentlich war schon vom Klappentext her klar, wie das Buch ausgehen würde.
Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, vielleicht hat mich das Thema auch gerade einfach persönlich nicht zu sehr angesprochen und zu einem anderen Zeitpunkt in meinem Leben könnte ich mehr damit anfangen. Jetzt geht das Buch erstmal an die anderen Matt-Haig-Fans in meinem Umfeld und ich bin gespannt, ob das Buch für sie mehr Bedeutung haben wird. Beim nächsten Buch von ihm werde ich aber wieder zuschlagen, denn grundsätzlich finde ich Schreibstil und Atmosphäre weiterhin gut!