Macht nachdenklich über das eigene Leben
Es ist wie in dem Zitat von Kierkegaard: „Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“
Und dieser Zug bietet dir eine Lösung, nämlich, das Leben vorwärts von Neuem zu leben.“
Wilbur stirbt mit über achtzig Jahren und bekommt die Möglichkeit auf dem Weg zur Ewigkeit nochmal schöne, wie schmerzhafte Stationen seines Lebens als eine Art Geist zu erleben.
„Aber wenn es nun Dinge gibt, die ich in der Vergangenheit falsch gemacht habe?“
Agnes‘ Miene wurde plötzlich weich. Sie lachte sanft. „Das, mein Lieber, bedeutet, dass du gelebt hast.“
Viel Raum in seinem Leben nahm seine Frau ein, die er selbst als alter Mann noch bedingungslos geliebt hat. Wilbur gerät im Laufe des Buchs an einen Punkt, an dem er überlegt, ob er sich den Regeln der Zugreise widersetzt um sein Leben nachträglich zu verändern. Er versteht Zusammenhänge und bewertet das Ein oder Andere im Rückblick anders als früher.
»Ich habe dir die Regeln erklärt. Ich habe dir erklärt, wie wichtig sie sind. Das ist doch nicht so schwer: Du steigst in den Zug. Du mischst dich nicht ein. Und du siehst dich nicht schlafen. Erstens, zweitens, drittens. Das war’s.«
Mich hat im Vorfeld das Cover sehr angesprochen. Zwei Personen in einem Zug und eine Katze. Das könnte erst mal viel heißen. Nachdem ich die Mitternachtsbibliothek nicht gelesen habe, bin ich vollkommen unbedarft ans Lesen gegangen.
Die Frage was wohl nach dem Tod kommt beschäftigt wohl auf die ein oder andere Weise uns alle und dieses Buch hat eine schöne Möglichkeit aufgezeigt, was kommen könnte und was wir während des Alltages des Lebens manchmal übersehen.
Ich wurde beim Lesen mit auf eine Reise genommen und fühlte mich als würde ich mit Agnes und Wilbur zusammen auf der Samtbank sitzen. Von den ersten Seiten in Venedig zur Buchhandlung, stets fühlte ich mich, als sei ich mit dabei. Als erlebte ich all die Momente mit Wilbur nochmal zusammen. Er ist ein Charakter in den ich mich gut einfühlen konnte und bei dem man sich freut weiter lesen zu können.
Das Buch eignet sich durch die kurzen Kapitel sehr dazu es nur hin und wieder häppchenweise, oder aber auch (wie ich es getan habe) quasi in einem Stück zu lesen.
Die Zerrissenheit von Wilbur und seine Entwicklung sind greifbar und so werden seine Entscheidungen verständlich, auch wenn man beim Lesen immer wieder reflektiert, wie man selbst wohl gehandelt hätte.
Ein Buch, dass man immer wieder lesen sollte um sich stets daran zu erinnern, was für einen selbst im Leben wirklich wichtig ist. Ich freue ich schon jetzt darauf es wieder in die Hand zu nehmen und erneut mit Wilbur auf seine Reise zu gehen.
Und dieser Zug bietet dir eine Lösung, nämlich, das Leben vorwärts von Neuem zu leben.“
Wilbur stirbt mit über achtzig Jahren und bekommt die Möglichkeit auf dem Weg zur Ewigkeit nochmal schöne, wie schmerzhafte Stationen seines Lebens als eine Art Geist zu erleben.
„Aber wenn es nun Dinge gibt, die ich in der Vergangenheit falsch gemacht habe?“
Agnes‘ Miene wurde plötzlich weich. Sie lachte sanft. „Das, mein Lieber, bedeutet, dass du gelebt hast.“
Viel Raum in seinem Leben nahm seine Frau ein, die er selbst als alter Mann noch bedingungslos geliebt hat. Wilbur gerät im Laufe des Buchs an einen Punkt, an dem er überlegt, ob er sich den Regeln der Zugreise widersetzt um sein Leben nachträglich zu verändern. Er versteht Zusammenhänge und bewertet das Ein oder Andere im Rückblick anders als früher.
»Ich habe dir die Regeln erklärt. Ich habe dir erklärt, wie wichtig sie sind. Das ist doch nicht so schwer: Du steigst in den Zug. Du mischst dich nicht ein. Und du siehst dich nicht schlafen. Erstens, zweitens, drittens. Das war’s.«
Mich hat im Vorfeld das Cover sehr angesprochen. Zwei Personen in einem Zug und eine Katze. Das könnte erst mal viel heißen. Nachdem ich die Mitternachtsbibliothek nicht gelesen habe, bin ich vollkommen unbedarft ans Lesen gegangen.
Die Frage was wohl nach dem Tod kommt beschäftigt wohl auf die ein oder andere Weise uns alle und dieses Buch hat eine schöne Möglichkeit aufgezeigt, was kommen könnte und was wir während des Alltages des Lebens manchmal übersehen.
Ich wurde beim Lesen mit auf eine Reise genommen und fühlte mich als würde ich mit Agnes und Wilbur zusammen auf der Samtbank sitzen. Von den ersten Seiten in Venedig zur Buchhandlung, stets fühlte ich mich, als sei ich mit dabei. Als erlebte ich all die Momente mit Wilbur nochmal zusammen. Er ist ein Charakter in den ich mich gut einfühlen konnte und bei dem man sich freut weiter lesen zu können.
Das Buch eignet sich durch die kurzen Kapitel sehr dazu es nur hin und wieder häppchenweise, oder aber auch (wie ich es getan habe) quasi in einem Stück zu lesen.
Die Zerrissenheit von Wilbur und seine Entwicklung sind greifbar und so werden seine Entscheidungen verständlich, auch wenn man beim Lesen immer wieder reflektiert, wie man selbst wohl gehandelt hätte.
Ein Buch, dass man immer wieder lesen sollte um sich stets daran zu erinnern, was für einen selbst im Leben wirklich wichtig ist. Ich freue ich schon jetzt darauf es wieder in die Hand zu nehmen und erneut mit Wilbur auf seine Reise zu gehen.