melancholisch magisch!
matt haig schafft es einfach immer wieder geschichten zu schreiben die gleichzeitig leicht fantastisch und total menschlich wirken. besonders gefallen hat mir hier diese idee der reise durch das eigene leben bei der schöne erinnerungen genauso wichtig werden wie schmerzhafte momente. wilbur blickt auf verpasste chancen, liebe, verlust und die frage zurück was am ende wirklich zählt. dabei wirkt die geschichte oft ruhig und fast melancholisch, gleichzeitig aber auch unglaublich tröstlich. ich mochte besonders das es nicht nur um reue geht sondern auch darum frieden mit dem eigenen leben zu finden. der schreibstil liest sich sehr angenehm und hat immer wieder diese kleinen sätze über die man länger nachdenkt. für mich ist das ein emotionaler kluger roman über zweite chancen, erinnerungen und die bedeutung der kleinen momente im leben..