Mit dem Zug ins Jenseits
Schon das Cover verrät uns, dass hier mit dem Zug gefahren wird. Die Reise ist allerdings von einer anderen Art, Wilbur fährt nach seinem Tod an unterschiedlichen Stationen seines Lebens vorbei. Der große Wilbur stirbt alt , plötzlich und einsam nach einem sehr speziellen Telefonat mit der Liebe seines Lebens. Und so findet er sich im Zug wieder, angeleitet von einer alten Dame, die er aus seinem liebsten Buchladen kannte. Sie erklärt ihm die Funktion der Bahnfahrt, er muss aussteigen an den Haltestellen und aber auch rechtzeitig wieder im Zug sein, bevor er weiterfährt. So erlebt Wilbur glückliche und tragische Momente seines Lebens, bei manchen möchte er gerne verweilen, manche möchte er überspringen. Und es stellt sich immer wieder die Frage: Habe ich mich in dieser Situation richtig entschieden? Oder was wäre passiert, wenn ich einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Als es dann um seine Ehe geht, wird die Frage immer drängender und er überlegt, sich über die Regeln des Zugs hinwegzusetzen.... Das Buch ist eine wunderbare Hommage an das Leben! Sehr lesenswert!