Rückblick auf ein ganzes Leben
Obwohl bereits „Die Mitternachtsbibliothek“ gut war muss ich zugeben, dass ich „Die Mitternachtsreise“ tatsächlich noch etwas stärker fand. Autor Matt Haig erzählt darin eine nachdenklich machende und letztlich auch schlüssige Geschichte. Es ist auf jeden Fall spannend zusammen mit Protagonist Wilbur auf seine Lebensentscheidungen zu schauen und ganz automatisch denkt man dabei als Leser:in über eigene Prioritäten nach. Die Erkenntnisse sind dabei gar nicht weltbewegend, aber durchaus sympathisch und stilistisch ist das Buch zum Glück kein aufdringlicher Lebensratgeber. Der Schreibstil liest sich vielmehr angenehm und unaufgeregt und auch deshalb habe ich die Geschichte richtig gerne gelesen. Ich denke der Roman ist für viele Menschen eine empfehlenswerte Lektüre und betrifft uns im Kern alle. Gerne vergebe ich dafür volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!