Rückblick aufs Leben
In Matt Haigs neuem Roman "Die Mitternachtsreise" geht es um Wilbur. Dieser stirbt, steigt in den Mitternachtszug ein und reist nochmal durch sein gelebtes Leben. An wichtigen Wendepunkten muss Wilbur aussteigen und die Situation aus der Zuschauerperspektive erneut erleben. Schnell wird deutlich dass Wilbur seine Frau Maggie sehr geliebt hat, sie aber nicht so gesehen hat wie sie es verdiente. Unterstützt wird der Protagonist durch Agnes, die frühere Buchladeninhaberin in jenem er seine Kindheit verbrachte und die Liebe zu Büchern entdeckte. Sie übernimmt die Funktion der Zugbegleiterin und erklärt ihm die Regeln der Reise erläutert. Nur hält Wilbur sich daran und entstehen daher Konsequenzen für sein Leben?
Matt Haig schafft durch den angenehmen Schreibstil eine sehr schöne Geschichte die der Leserschaft erneut aufzeigt, wofür es sich zu leben lohnt.
Die Kernessenz des Romans ist, dass Sein ganzes Leben lang auf die Zukunft hinzuarbeiten und Dinge nicht in der Gegenwart zu erleben am Ende zu bereuen ist. Ich finde das Buch entschleunigt und machte mich darauf aufmerksam worauf es wirklich ankommt und welches Leben man leben möchte. Und dass es sich lohnt Gedankenmuster aufzubrechen.
Das folgende Zitat fasst es für mich schlüssig zusammen: "Welche Ironie [...] dass man nur einen Augenblick braucht, um zu sterben, aber ein ganzes Leben, um zu lernen, wie man lebt." S.270
Im Gegensatz zum vorherigen Roman "die Unmöglichkeit des Lebens" habe ich dieses Buch sehr gemocht. Nett fand ich auch den Bezug zur Mitternachtsbibliothek. Bin gespannt ob es weitere Verknüpfungen geben wird in kommenden Romanen.
Matt Haig schafft durch den angenehmen Schreibstil eine sehr schöne Geschichte die der Leserschaft erneut aufzeigt, wofür es sich zu leben lohnt.
Die Kernessenz des Romans ist, dass Sein ganzes Leben lang auf die Zukunft hinzuarbeiten und Dinge nicht in der Gegenwart zu erleben am Ende zu bereuen ist. Ich finde das Buch entschleunigt und machte mich darauf aufmerksam worauf es wirklich ankommt und welches Leben man leben möchte. Und dass es sich lohnt Gedankenmuster aufzubrechen.
Das folgende Zitat fasst es für mich schlüssig zusammen: "Welche Ironie [...] dass man nur einen Augenblick braucht, um zu sterben, aber ein ganzes Leben, um zu lernen, wie man lebt." S.270
Im Gegensatz zum vorherigen Roman "die Unmöglichkeit des Lebens" habe ich dieses Buch sehr gemocht. Nett fand ich auch den Bezug zur Mitternachtsbibliothek. Bin gespannt ob es weitere Verknüpfungen geben wird in kommenden Romanen.